german galleries / index cities / index galleries / index artists / index Wuppertal
Galerie EpikurFriedrich-Engels-Allee 165
42285 Wuppertal
Tel. 0202 - 89 96 05 (Büro); 0202 - 88 70 11 (Galerie)
Fax 0202 - 8 31 67
Di - Fr 14 - 19 Uhr, Sa 13 - 18 Uhr und nach Vereinbarung
info@galerie-epikur.de
www.galerie-epikur.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
25.04. - 23.05. 2008
Herbert Egl
Von der Natur der Farbe - Malerei
Benedikt Birckenbach
Kurz vor der Stille - Skulptur
Herbert Egl, Koordinaten 2006, Acryl auf Leinwand, 190 x 170 cm
Herbert Egl, Koordinaten 2006, Acryl auf Leinwand, 200 x 180 cm
Herbert Egl, Koordinaten 2006, Acryl auf Leinwand, 130 x 100 cm
Herbert Egl, Koordinaten 2006, Acryl auf Leinwand, 80 x 50 cm
Herbert Egl, Koordinaten 2005, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Herbert Egl, Koordinaten 2005, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Benedikt Birckenbach - Vertigo I, 2004, Platane, weiß gefaßt, Ø 46 x L 76 cm
Benedikt Birckenbach - Schwere Hülle, 2002, Pappel/Blei, Ø 70 cm
Benedikt Birckenbach - Rondo # 1 , 2005, Platane weiß gefasst, 60 x 60 x 79cm
Benedikt Birckenbach - Rondo # 2 , 2005, Platane weiß gefasst, 58 x 58 x 87cm
Eröffnung am Freitag, dem 25. April 2008 in der Zeit von 19.30 bis 21.30 Uhr in Anwesenheit der Künstler,
Einführung: Susanne Buckesfeld M. A.
Kataloge zur Ausstellung:
Herbert Egl - Von der Natur der Farbe
Galerie Epikur Wuppertal, 2007, 22. Euroals Vorzugsausgabe mit eingelegtem Aquarell auf Foto (Abb. links),
Serie Wasser, 30 Unikate, je 21 x 29,7 cm, rückseitig signiert, 160. - EuroBenedikt Birckenbach - Kurz vor der Stille
Rheinlandia Verlag Siegburg, 2005/06, 25. Euro
Von der Natur der Farbe
Die neuen Bilder von Herbert EglIn vielen seiner Gemälde finden sich kaum Anhaltspunkte, mit denen Herbert Egl seinen Rezipienten einen eindeutigen Platz zuweisen würde. Perspektivische Konstruktionen finden sich ebenso wenig wie gestaffelte Bildräume, die den Blick in imaginäre Tiefen des Bildes lenken würden und so den Standpunkt der Betrachtung festlegten.
Von auffallender Farbigkeit sind die aktuellen Arbeiten Herbert Egls. In starken chromatischen Gegensätzen, etwa von Rot- und Grüntönen, erscheinen Formationen, die an schematische Darstellungen von Zellhaufen oder ähnlichen Phänomenen der Nanotechnologie erinnern, auch wenn sie teils vor neutral farbigem, wie in natürlichen Prozessen erodiertem Hintergrund erscheinen. Egl bietet dem Auge mit den zellartigen Formationen üppige Schaustücke, deren Farbigkeit an die verführerische Ästhetik der Pop Art erinnert. Meines Erachtens erzählen sie von der Künstlichkeit der Natur, in deren Strukturen der Mensch inzwischen tiefer eingegriffen hat als je zuvor. So sind gegenwärtig die Grenzen zwischen den beiden Gegenstandsbereichen von Egls langjähriger malerischer Erforschung, Natur und Kultur, nicht nur verwischt wie etwa im Bereich der Genomforschung, sondern das Verhältnis zwischen diesen beiden Polen ist ein grundsätzlich anderes geworden.
So ist der Betrachter auch und gerade bei den aktuellen Arbeiten gefordert, eigenständig Position zu beziehen, oder anders ausgedrückt: Egl lässt unserem Blick wie gewohnt die Freiheit der Interpretation. Auch wenn die Farbe in den neuen Gemälden andere Wirkung zeitigt als es bisher der Fall war, bleibt der Maler seinen Prinzipien treu: Herbert Egl versteht es über die gesamte Spanne der Entstehung seines bisherigen Werkes hinweg, die Farbe solcherart einzusetzen, dass sie uns einerseits ermöglicht, die Sinnlichkeit des Materials und seine optische Wirkung zu erfahren, andererseits lässt sie uns die strukturelle Verwandtschaft zwischen der Realität des Kunstwerks und derjenigen der Natur begreifen. So sind in der Farbe Natur und Kultur gleichermaßen realisiert.Auszug aus dem Katalogtext von Susanne Buckesfeld M.A.
Kurz vor der Stille
Kurz vor der Stille ist eine von Benedikt Birckenbach selbstgewählte programmatische Um-schreibung seiner derzeitigen bildhauerischen Arbeit. In den letzten Jahren hat er zu ver-schiedenen Werkgruppen gefunden, die von eigenständigem plastischen Ausdruck sind und doch ihre gemeinsame Herkunft natürlicherweise nicht verleugnen können und auch gar nicht wollen.
Wichtigster Ausdrucksträger seiner Arbeiten ist Holz in seinen unterschiedlichen materiellen wie auch inhaltlichen Beschaffenheiten. Hierzu gehören zum einen die unterschiedlichen Wuchsstrukturen des organisch gewachsenen Holzes und zum anderen die unterschiedli-chen Holzarten eines Stammes (Rinde-, Splintholz-, Kernholz), die für ihn nicht nur techni-sche Herausforderungen darstellen, sondern auch inhaltliche und zeitliche Qualitäten besit-zen, denn sie berichten von dem jahrzehntelangen entstehen des Stammes, bis ihm der Bildhauer eine endgültige Form und neuartige Bestimmung verleiht. Diese Beschaffenheiten des Holzes werden von Benedikt Birckenbach sowohl gezielt genutzt als auch bewusst un-terlaufen, um zu andersartigen Ergebnissen zu kommen.
Wichtigstes Arbeitsgerät neben den üblichen Holzbearbeitungswerkzeugen ist die Ket-tensäge, mit der die wichtigsten Formelemente aus dem Stamm herausgeschnitten werden, bevor eventuell im Detail nachgearbeitet werden muss. Trotz der möglichen brutalen Vehe-menz der Säge gelingen ihm auch äußerst filigrane Schnitte, die kontrastreich der grob be-lassenen Grundform einer Skulptur gegenübergestellt werden können. Wo ihm das Holz als Ausdrucksträger allein nicht ausreichend erscheint, kommen weitere Materialien hinzu, wie zum Beispiel Farben oder Ummantelungen aus Blei.
Diese beiden Charakteristika Kontrast aus grober und filigraner Struktur und Materialkom-bination unterscheiden ihn von den zahlreichen Bildhauerkollegen, die ebenfalls mit Holz und Säge arbeiten.Auszug aus dem Katalogtext von Martin Gesing
Herbert Egl
Geboren am 12. Juni 1953 in Stuttgart
1970-1972 Ausbildung zum Bankkaufmann
1973 Tätigkeit in der Bankenwerbung
1973-1975 Studium an der Freien Kunstschule, Stuttgart
1975-1976 Studium a. d. Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe (Prof. Markus Lüpertz)
1976-1981 Studium a. d. Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart (Prof. R. Schoofs)
1981-1982 DAAD-Stipendium in Izbor, Spanien
1982 Einjährige Leitung der Städt. Galerie in Schwäbisch Hall
1983 Preisträger der Jürgen-Ponto-Stiftung für deutsche Zeichnung, Frankfurt
Preisträger des Forums Junger Kunst, Stuttgart
1986 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart
1985-1994 Lehrauftrag für Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung, Pforzheim
1991 Dozent für Malerei an der Sommer-akademie in Berlin
1992-1993 Gastprof. für Malerei u. Grafik a. d. Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Stuttg.Einzelausstellungen (Auswahl)
1990 Galerie Tilly Haderek, Stuttgart
Niederrheinischer Kunstverein, Wesel
Kunsthalle Basel (CH) (Katalog)
1991 Galerie Mesmer, Basel (CH)
Städtische Galerie Weil am Rhein
1991 Kunstv. Heilbronn (mit M. Kohlmann)
Galerie Jacobs, Köln
1992 Galerie Storrer, Zürich (CH) (Katalog)
Galerie Tilly Haderek, Stuttgart
Galerie Melchior, Kassel (m. Lutz Fritsch)
1993 Galerie Heimeshoff, Essen
1994 Städtische Galerie Göppingen (Katalog)
Nijmeegs Museum Commanderie
van Sint Jan, Nijmegen (NL)
Galerie am Fischmarkt Erfurt
Galerie Mesmer, Basel (CH)
1995 Galerie Liesbeth Lips, Rotterdam (NL)
Galerie Storrer, Zürich (CH) Katalog)
Galerie Baumgarten, Freiburg
Galerie Heimeshoff, Essen
1996 Galerie Bastiaans, Boxmeer (NL)
Galerie Marquardt, München
1997 Galerie Zimmermann, Mannheim
1997 Galerie Epikur, Wuppertal (Katalog)
Galerie Michael Sturm, Stuttgart
1998 Galerie Storrer, Zürich (CH) (Katalog)
Galerie Zimmermann, Mannheim
1999 Galerie Bastiaans, Boxmeer (NL)
mit Camill Leberer
2000 Galerie Michael Sturm, Stuttgart
Galerie Zimmermann, Mannheim
2001 Galerie Epikur, Wuppertal
2002 Galerie Storrer, Zürich, (CH)
Galerie Molenaars, Breda, (NL)
2003 Galerie Michael Sturm, Stuttgart
Galerie Zimmermann, Mannheim
2004 Kunstverein Schwäbisch Hall
2005 Galerie Storrer, Zürich, (CH)
2006 Galerie Michael Sturm, Stuttgart
Kunstv. Ellwangen, mit Ingrid Hartlieb
Bilder und Zeichnungen in öffentlichen SammlungenBarmenia Versicherungen, Wuppertal
Daimler - Crysler AG - Kulturbesitz, Stuttgart
Deutsche Bank AG, Frankfurt
Dresdner Bank AG, Frankfurt
Galerie im Lenbachhaus, München
IBM Deutschland, Berlin
LBBW- Stuttgart
Museum Heilbronn
Museum Nimwegen NL
Nationalgalerie, Berlin
Schloß Moyland,
Sammlung van der GrintenStaatsgalerie Stuttgart
Städtische Galerie Stuttgart
Galerie im Trudelhaus, Baden CH
Von der Heydt Museum, Wuppertal
Landesbausparkasse Württemberg, Stuttgart
Sparkasse Pforzheim
Landratsamt, Esslingen
BW - Bank, Stuttgart
Stadtsparkasse Wuppertal
Benedikt Birckenbach
1965 in Düsseldorf geboren
1990-96 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Wilhelm Uhlig und Tim Scott
1996 Meisterschüler bei Tim Scott
1996 1. Preis / Salon D´Automne D´Arts Majeurs De Paron ( Frankreich )
1997/98 Stipendium im Schleswig -Hol-steinischen Künstlerhaus / Eckernförde
1999 Rhein-Sieg Kunstpreis
2006 Stipendium der Pollock und Krasner Foundation (New York)Kunst am Bau
2002 Skulptur und Wandgestaltung
Domizil am Venusberg, Bonn
2002 Skulptur für das Rheinauen Carré, -2003 Bonn Bad Godesberg
2003 Entwurfsankauf, Skulptur für die Universitätssportanlagen Würzburg
2005 Skulptur für die Landesgartenschau LeverkusenArbeiten im öffentlichen Besitz
Bayerische Staatsregierung
Bayerischen Staatsgemäldesammlung
IVG- Bonn Bad Godesberg
Renum Projektgruppe Bonn Bad Godesberg
GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (Neuherberg)
Stadt Leverkusen
GEA - Group Bochum
Museum Würth Künzelsau
Einzelausstellungen1998 Galerie der Stadtwerke Troisdorf, Skulptur und Zeichnung
1999 Stadtkunst Bonn, Deutscher Herold Bonn (mit Alice Musiol)
2000 Stadtmuseum Siegburg, Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreis
2002 Kunstverein Rhein-Sieg, Holzfällen eine Erregung (Katalog)
2003 Musée des Arts Contemporain
Lyon, Pendant (Katalog);
Kurfürstliches Gärtnerhaus Bonn,
Pendant später
2004 Kunstverein Brühl, Raumgrenzen; GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg,
Borobudur (Katalog);
Kunstverein Trier Junge Kunst,
In Fremden Gärten;
Tuchfabrik Trier, Holzfällen eine Erregung
2005 IHK- Bonn Junge Kunst im
Rheinland, mit Maruf Ahmed; Kulturforum Rheine-Kloster
Bentlage, Kurz vor der Stille (Katalog) 2006 Stadtmuseum Beckum,
Kurz vor der Stille;
Stadtmus. Siegburg, Borobudur (K)
2007 GEA-Center Bochum, CUT,
mit Monika Ortmann
2008 Galerie Epikur WuppertalAusstellungen/Auswahl
1996 KunstRaumFranken, Kunsthalle
Nürnberg (Katalog)
1997 Galerie Haas, Fürth; Große Kunst-
ausstellung, Haus der Kunst
München (Katalog);
1998 Künstlerhaus Eckernförde, Aus-
stellung der Stipendiaten; Nominierung Preis der Darmstädter
Sezession (Katalog); Große Kunstaus-
stellung, Haus d. Kunst München (K);
Nominierung Stipendium Junge Kunst
der Stadt Lemgo 1998, Städtische
Galerie Haus Eichmüller
1999 Große Kunstausstellung, Haus
der Kunst München (Katalog); Bonner Kunstpreis, Künstlerforum
2000 Bonnermai, Altes Rathaus Potsdam
2001 FORM what for, Tim Scott und
seine Klasse, Pegnitz Lofts Nürnberg
(Katalog);
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Bonn, Aus dem Zyklus R
2002 Bonner Kunstpreis, Künstlerforum
2005 Landesgartenschau Leverkusen (K);
Skulpturenweg S-Carré Siegburg (Mit Ansgar Nierhoff, Andreas Kuhlmann und Dieter Krämer) (K);
Kunst in der historischen Werkhalle der Schoellerwerke Eitorf (Katalog);
Art Cologne, Atelierverlag mit
Ulla Lückerath und Vera Sous
2007 Kunst in der historischen Werkhalle
der Schoellerwerke Eitorf
2008 Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen, Aus dem Stamm - Die Sinnlichkeit des Materials. Holzskulptur heute; Galerie Koch, Hannover