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GAK

Gesellschaft für Aktuelle Kunst e.V.
Teerhof 21 (Weserburg)
28199 Bremen
Tel. 0421 - 50 08 97; Fax 0421 - 59 33 37
Di - So 11 - 18 Uhr, Do bis 21 Uhr, Do bis 21 Uhr, Mo geschlossen
office(at)gak-bremen.de
www.gak-bremen.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

ab 01.03. 2013

Die Geometrie der Dinge

Markus Amm, Sara Barker, Charlotte Moth und Robin Watkins

 

Die Geometrie der Dinge in der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst zeigt Werke von Markus Amm, Sara Barker, Charlotte Moth und Robin Watkins, die sich auf unterschiedliche Weise "mit Punkten, Geraden, Ebenen, Abständen, Winkeln etc. beschäftigen."[1] Geometrie fungiert hier als Beispiel für ein System, dessen Gesetzmäßigkeiten klar umrissen sind. Die vier Künstler/innen sind dem Besonderen im Geometrischen auf der Spur, der Geometrie, die sich in genutzten Formen oder kunsthistorischen Traditionen offenbart, die sich im Alltäglichen oder in wissenschaftlichen Experimenten entdecken lässt.

Die Geometrie der Dinge als "Sprache der Menschheit"[2] und allem zugrunde liegender "Rhythmus"[3] ist in jedem der vier vertretenen Ansätze zu entdecken ­ mal offensichtlich, mal eher versteckt. Sie ist der gemeinsame Nenner, der die Werke in einer Raumsituation zusammenbringt, ohne ihre individuellen Sichtweisen einzuengen. Sie bietet die Plattform, auf der die gezeigten Arbeiten auch einen umfassenden Einblick in das jeweilige künstlerische Schaffen geben, indem jede der vier Herangehensweisen mittels mehrerer Werke vorgestellt wird.

Die Malerei von Markus Amm konzentriert sich auf Fragestellungen, die um die Grenzen und Möglichkeiten der Malerei, um tatsächlichen und konstruierten Raum sowie um Illusion und Realität kreisen. Einflüsse avantgardistischer Kunstrichtungen und die Zeitlosigkeit ihrer Formensprachen bestimmen seine Herangehensweise. Deren Ästhetisierung konterkariert er mit billigen Materialien und bewusst einfacher Herstellung.

Die Skulpturen von Sara Barker muten wie dreidimensionale Zeichnungen an, die sich mittels linearer Metallstäbe, -leisten, Glas und Farbe in den Raum ausbreiten und mit ihrem Umfeld in Beziehung setzen, es unterbrechen, erweitern oder spiegeln. Fläche und Raum, Innen und Außen verschränken sich und werden zu einer fragilen Einheit in der die zugrunde liegenden, geometrischen Linien wirken, als seien sie immer eine Spur aus dem Gleichgewicht gebracht.

Charlotte Moth ist der Geometrie der Dinge ganz direkt auf der Spur, wenn sie ihr auf ihren Reisen nachspürt, sie in Architekturen oder alltäglichen Anordnungen aufstöbert und schließlich in Fotografien, Filmen oder skulpturalen Anordnungen bannt. Wichtige Ergänzung ist ihr dabei der architektonische Präsentationsraum, auf dessen "innewohnendes Gefühl von Geometrie" (Moth) ihre Arbeiten reagieren.

Robin Watkins greift alltägliche Objekte auf, um ihre versteckten Besonderheiten in experimentellen Versuchsanordnungen vor Augen zu führen, die Poetik in scheinbar banalen Vorgängen offen zu legen. Im Ergebnis ist es die Geometrie als Rhythmus, der den Dingen zugrunde liegt, sind es die zyklischen Abläufe in der Natur, denen Watkins in Fotografien und Objekten nachgeht.

[1] Wikipedia, 9.11.2012.
[2] "Geometry is the language of man." Amedée Ozenfant und Le Corbusier in: Après Cubisme, Paris 1918.
er E-Mail Adresse info@germangalleries.com absenden.

 

Ausstellungseröffnung

Freitag, 1. März 2013, 19 Uhr

Begrüßung: David Bartusch, 1. Vorsitzender
Grußwort: Carmen Emigholz, Staatsrätin fu_r Kultur, Bremen
Einführung: Janneke de Vries, Direktorin

 
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