german galleries / index cities / index galleries / index artists / index Leipzig
Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Str. 11 04107 Leipzig Tel. 0341 - 14 08 10; Fax 0341 - 140 81 11 office@gfzk.de Di - So 12 - 19 Uhr
Führungen So 15 Uhr und nach Vereinbarung
www.gfzk.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
11.09. - 14.11.2010
Track Changes
kuratiert von Zane Zajanckauska, Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung des Programms >Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa</
Acht KünstlerInnen wurden aufgefordert, sich mit Kleingärten in der
Stadt als besonderer Form der Wechselbeziehung von Stadt und Natur, als
besonderer Lebensart und Form der Sozialisierung zu beschäftigen. Die
KünstlerInnen setzen sich mit der Disziplinierung der Natur in der
Stadtlandschaft, mit der Nützlichkeit und dem Schönen sowie mit
Beobachtungen, wie sich die ökonomischen Veränderungen und der
Wertewandel in der Stadtlandschaft widerspiegeln, auseinander. Die im
Rahmen des Projektes entstandenen Arbeiten werden in der Galerie für
Zeitgenössische Kunst Leipzig vom 10. September bis 14. November
ausgestellt.In Deutschland werden die Kleingartenanlagen Kolonien genannt. So sehen
sie auch aus: als Elemente, die der Stadt scheinbar angehören, jedoch
eindeutig ihre Autonomie manifestieren. Die KünstlerInnen forschen
darüber, wie kontrolliert und diszipliniert der Ort ist, der in der
Stadt der Natur zur Verfügung gestellt wird, und stellen unsere
Vorstellungen vom Natürlichen in Frage. Ist die Art und Weise, wie das
Museum Kunstwerke zeigt und dekontextualisiert, nicht die gleiche, wie
die Naturfragmente in der Stadt auftauchen?Die KünstlerInnen fragen auch danach, wie sich die gesellschaftliche
Änderungen in der Stadtlandschaft zeigen und wie sich unsere
Vorstellungen von Produktivität entwickeln: Was zählt als zweckmäßig
genutzter Stadtraum, zweckmäßig genutzte Zeit, zweckmäßig verbrachtes
Leben? Wie werden das Nützliche und das Schöne definiert? Was geschieht,
wenn sich diese Bedeutungen verschieben?Die Künstlerkommentare basieren auf Erfahrungen in Leipzig, Riga und
Vilnius.Ausgestellte KünstlerInnen: Markus Ambach (DE), Reinhard Krehl (DE),
Kate Krolle (LV), Liga Laurenovica (LV), Karlis Lesin¸s (LV), Ingrida
Picukane (LV), Banuta Rubess (LV), Laura Stasiulyte (LT) .Ein Teil der künstlerischen Werke wird von 3. bis 5. September in Riga
als Teil des Kunstfestivals "Survival Kit" zu sehen sein. Das Projekt
ist von Zane Zajanckauska, der Stipendiatin des Robert Bosch Programms
für Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa konzipiert.Das Projekt "Track Changes" ist Gewinner des Wettbewerbs
kultur-im-dialog.moe 2010, ein Programm der Schering Stiftung und des
MitOst e.V.Es wird weiterhin gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates
Sachsen, dem IFA/Institut für Auslandsbeziehungen e.V., die
Kulturstiftung Lettlands und die Riga Stadt Kulturstiftung.
Projektpartner: Lettisches Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Deutsches
Kleingartenmuseum in Leipzig.Eröffnung am 10.09.2010 19 Uhr, GfZK-1
11.09. - 14.11. 2010
alpha 2000 - Kunstpreis "Europas Zukunft":
Ahmet Ögüt, Preisträger 2010
Eröffnung am 10-Sep-2010, 19 Uhr
kuratiert von Ilina Koralova
Der Kunstpreis "Europas Zukunft" wurde 2003 aus dem Wunsch heraus ins
Leben gerufen, junge KünstlerInnen aus postkommunistischen Ländern für
ihre künstlerische Arbeit auszuzeichnen und damit das Verstehen, das
Miteinander und das Zusammenwachsen in Europa zu fördern. Der mit 5.000
Euro dotierte Kunstpreis, der inzwischen zu einem wichtigen Preis im
Bereich der gegenwärtigen Kunst geworden ist, ist als eine Ermutigung
für junge KünstlerInnen gedacht, ihren künstlerischen Weg fortzusetzen.
2010 wird der Preis modifiziert: Er öffnet den Kreis der AdressatInnen
des Kunstpreises und bezieht künstlerische Positionen aus ganz Europa
ein. Der Radius überschreitet dabei die Grenzen der Europäischen Union
und bezieht sich auf einen potenziellen gemeinsamen historischen und
kulturellen Raum. Preisträger 2010 ist der Künstler Ahmet Ögüt.Ahmet Ögüts Werke erfassen die tragikkomische Momente im Alltag der
Menschen, die der Erfahrung, Wahrnehmung und dem unmittelbaren Erleben
sozialer, politischer und ökonomischer Umbrüche geschuldet sind. Der
Künstler macht auf Elemente des Alltagslebens aufmerksam, die auf den
ersten Blick unbedeutend erscheinen mögen, die aber der Ausdruck
bestimmter gesellschaftlicher Bedingungen und (mitunter autoritärer)
Regeln sind. Im Hintergrund der Arbeiten von Ögut, die mittels
Comic-Zeichnungen, Fotografien, Videofilmen oder Interventionen im
öffentlichen Raum realisiert werden, steht die Auseinandersetzung mit
seiner Heimat Türkei. Jedoch geht die Kritik über die lokalen
Verhältnisse hinaus und bezieht sich auf Probleme der gegenwärtigen
Gesellschaft im Allgemeinen. Unterschiedliche Überlebensstrategien oder
Situationen, die manchmal absurd erscheinen, werden in Ögüts Werken mit
Humor und Ironie kommentiert und interpretiert.Ahmet Ögüt wurde 1981 in Diyarbakir (Türkei) geboren. Er studierte in
Istanbul an der Yildiz Teknik Universität, Fakultät für Kunst und
Gestaltung, und in Amsterdam an der Rijksakademie van beeldende kunsten
(Königliche Akademie der Bildenden Künste). Seine Werke wurden u. a. in
Amsterdam, Berlin, Istanbul, Venedig, Basel, Zagreb, Ljubljana, Sydney
und New York präsentiert. Er lebt und arbeitet in Amsterdam und Istanbul.Anlässlich seiner Auszeichnung mit dem "Kunstpreis Europas Zukunft"
zeigt die GfZK eine Einzelausstellung von Ahmet Ögüt vom 11. September
bis zum 14. November 2010.Die Ausstellung von Ahmet Ögüt findet im Rahmen des Jahresprojekts
"Auftrag für die Kunst?" statt. Sie gehört zum Modul "Das Museum als
Förderer?" Unter diesem Titel erhalten jüngere Positionen ein Forum für
ihre Ideen bzw. ihre Kunstproduktion und Unterstützung in Form von
Preisen und Stipendien. "Europas Zukunft", "Inform", das "Blinky Palermo
Stipendium" oder "Raum 107", allesamt von privater Seite initiiert und
finanziert, werden zeitgleich präsentiert und in ihren verschiedenen
Implikationen und Perspektiven diskutiert. Hier wird spezifisch nach der
fördernden Rolle der Institution, vor allem in Bezug auf den
künstlerischen Nachwuchs gefragt. Dieser Punkt umfasst jedoch auch die
Förderung eines gesellschaftlichen Verständnisses von Kunst.
20.03.2010 - 16.01. 2011
Bernhard Cella. Salon für Kunstbuch. Ein Kunstwerk als Unternehmen
Bernhard Cella interessiert sich für zeitgenössische Formen bildender
Kunst und ihre sich verschiebenden Produktions- und Distributionsweisen.
In temporären Raumanordnungen reinszeniert er reale Dienstleistungen. So
gründete er im Jahr 2007 in Wien den "Salon für Kunstbuch", ein
"Unternehmen als Kunstwerk", der 2010 in Leipzig durch eine Dependance
vertreten sein wird. Dieser Salon ist "ein Modellraum im Maßstab 1:1",
"in dem sich ein eigenes Beziehungsspiel zwischen Gegenständen, Personen
und Kunstwerken entfalten kann, ein Spiel, dessen Fokus kein
ökonomischer ist."
"Have you recently published an art book without ISBN?" Als erste
Produktion vor Ort wird der Leipziger Salon Bucherzeugnisse
präsentieren, deren AutorInnen auf NO-ISBN reagierten, einem Open Call
im Internet. So entstand eine eigenwillige Sammlung von Publikationen,
die im Eigenverlag produziert und ohne ISBN-Nummer vertrieben werden.
Erstmals wird diese Sammlung in der Ausstellung zu sehen sein. Den
Auftakt seines in mehreren Teilen angelegten Jahresprojekts in der GfZK
bildet eine sechsstündige Leseperformance mit Leipziger KünstlerInnen.
Mit lokalen Ressourcen der Leipziger Szenen, die Cella im Verlauf der
Ausstellung dafür gewinnen möchte, wird ferner ein neues Buch entstehen,
das sich mit NO-ISBN als Phänomen zwischen Kunstproduktion,
Autonomiestreben und Professionalisierung beschäftigt.Am 20.03.2010, 18.00 - 24.00 h: Leseperformance mit Leipziger
KünstlerInnen, unter anderem: Alba D'Urbano, Paule Hammer, Oliver
Kossack, Fabian Reimann, Ute Richter, Andreas Schulze, Karin Wieckhorst,
Rebecca Wilton.Mit Unterstützung von: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Eröffnung + Leseperformance, 20.03.2010, 18.00 h
Kuratiert von Nini Palavandishvili, Brigitte Schöppner und Barbara Steiner
, GfZK-1
Die Ausstellung "*Bernhard Cella. Salon für Kunstbuch. Ein Kunstwerk als
Unternehmen*" gehört zum Modul: "Das Museum als Unternehmer?", welches ein Teil des Jahresprogramms 2010 "Auftrag für die Kunst" ist. Das Modul widmet sich den Geschäftsbetrieben des Museums, wie etwa Buchladen, Hotel und Café. KünstlerInnen, u.a. Bernhard Cella (Buchladen), Jun Yang
und Christine Hill (Hotelraum) sowie Apolonija Sustersic (Café),
befassen sich unter diesem Titel mit funktionalen, ökonomischen,
sozialen und ästhetischen Aufgaben, mit Funktionen bzw. Funktionalität,
existierenden Nutzungsformen und ökonomischen Modellen gleichermaßen und entwickeln alternative Konzepte des Wirtschaftens.Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig wird durch die
Stadt Leipzig, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und
Kunst und den Förderkreis der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
gefördert.
Ferner fördert die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen das
Jahresprogramm 2010 "Auftrag für die Kunst?"
*Weitere Termine:*
- 18.-20. März, GfZK/spector und Bernhard Cella. Salon für Kunstbuch auf
der Buchmesse. Halle 3, E529
- 19. März, 15.00 h, Präsentation NO-ISBN, Buchmesse, Leseinsel Kunst
und Design, Halle 3, G500.
- 20. März, 18.00-24.00 h, GfZK-1: Leseperformance mit Leipziger
KünstlerInnen, unter anderem mit Alba D'Urbano, Paule Hammer, Oliver
Kossack, Fabian Reimann, Ute Richter, Andreas Schulze, Karin Wieckhorst,
Rebecca Wilton
17.04. 2010 - 30.01. 2011
Auftrag und Kunst - Rückblicke Ost und West.
Ausstellungsreihe
In der Serie "Auftrag und Kunst Rückblicke Ost und West" werden in
loser Folge unterschiedliche Aspekte des heiklen Geflechts von Auftrag
und Kunst mit Blick nach Ost und West präsentiert. Historische und
aktuelle Reflexionen von KünstlerInnen über diese belastete Verknüpfung
und dokumentarische Elemente beleuchten Kontexte und Diskussionen. Die
vorgestellten Positionen fächern stellvertretend Aspekte des Themas auf,
verweisen auf den Eigenauftrag der KünstlerInnen, gesellschaftliche und
erzieherische Aufträge, Debatten um Freiheit, Zwänge und
Selbstverständnis der vielfältigen AkteurInnen.Mit Werken von u.a. Matschinsky-Denninghoff, K. O. Götz, HAP Grieshaber,
Andreas Gursky, Strawalde, Fritz Winter und Janet Grau (Leihgabe des
Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, erworben durch die
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen) sowie Ute Richter und Margret
Hoppe (Leihgaben der Künstlerinnen).Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig wird gefördert
durch die Stadt Leipzig, das Sächsische Staatsministerium für
Wissenschaft und Kunst und den Förderkreis der Galerie für
Zeitgenössische Kunst Leipzig.Ferner unterstützt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen das
Jahresprogramm 2010 "Auftrag für die Kunst?".Eröffnung am 16-Apr-2010, 19 Uhr
kuratiert von Heidi Stecker in Kooperation mit Kay Bachmann und Philipp
PaulsenGfZK-1/Auditorium
19.06 .2010 - 30.01. 2011
Puzzle: Raumzone 5
Projekt der Klasse für Intermedia der Hochschule für Grafik und Buchkunst für die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Angelika Waniek: (Dauer 18.6. bis 01.08.)
Sabine F.: (Dauer 06.08. 05.09.)
Stefan Hurtig: (Dauer 10.09. 17.10.)
Guillermo Fiallo Montero: (Dauer 22.10. bis 21.11.)
Meta B. Einwald: (Dauer 26.11. bis 26.12.)
Franziska Jirch: (07.01. bis 30.01.2011)
Für die Ausstellung PUZZLE werden zehn verschiedene Gruppen (Förderkreismitglieder, Restauratorinnen, das Vermittlungsteam der GfZK, Studierende der KLASSE FÜR INTERMEDIA der HGB, etc.) über ein halbes Jahr verteilt jeweils eine Raumzone im Neubau der GfZK bespielen. Alle Beteiligten haben dabei einen direkten oder indirekten Bezug zur Sammlung des Hauses. PUZZLE ist eine sich in unregelmäßigen Abständen stetig verändernde Ausstellung, die sich mit Aspekten der Vermittlung einer Sammlung und dem Umgang mit dieser auseinander setzen.
Zu den zehn eingeladenen Gruppen gehört auch die Klasse für Intermedia (HGB) unter der Leitung von Prof. Alba D'Urbano. Schwerpunkt der Ausbildung dieser Klasse ist die konzeptionelle Entwicklung künstlerischer Projekte. Das Kunstsystem, seine Rituale und Erscheinungsformen bilden im Rahmen der Klassenarbeit ein wesentliches Untersuchungsgebiet.
Die Studierenden haben während der letzten zwei Semester Projekte entwickelt, die in einer breiten medialen und inhaltlichen Auseinandersetzung u.a. folgenden Fragen nachgingen:
Was ist eine Kunstsammlung?
Was ist der Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Sammlungen?
Wie kommen diese zustande?
Was sind die gesellschaftlichen und historischen Voraussetzungen für ihre Bildung?
Nach welchen Kriterien wird ausgewählt?
Der KLASSE FÜR INTERMEDIA wurde die Raumzone 5 angeboten, um künstlerische und kuratorische Konzepte in Beziehung zur Sammlung zu entwickeln. Während dieser zwei Semester entstand, in enger Zusammenarbeit mit Julia Schäfer, verantwortliche Kuratorin der GfZK, eine Reihe von Arbeiten, die sich sowohl theoretisch wie auch praxisorientiert als Puzzleteil in den Gesamtkontext der Ausstellung einfügen.
Ausgangspunkt für die Installation von Sabine F. sind nicht die Kunstwerke oder die Sammlung, sondern die Materialien, die verwendet werden, um die Kunstwerke zu verschicken oder zu lagern um sie zu schützen. Das Außen (die Verpackung) gibt einen Hinweis auf ein wertvolles Innen. Der Innenraum wird durch seine Umdeutung neu definiert. Installative Überlegungen spielen eine wichtige Rolle in der Arbeit von Angelika Waniek. Jedoch wird hier der Raum durch unterschiedliche Farbkodierungen neu interpretiert: Er wird zur Bühne und zum Hintergrund für die Inszenierung einer Lecture-Performance, welcher die Sammlung samt ihrem Katalog mit den jeweiligen Textbeschreibungen zugrunde liegt. Die performativen Handlungen, die hingegen in der Arbeit von Stefan Hurtig vollführt werden, haben zum Ziel, einige Video-Clips zu produzieren, in denen er selbst die GfZK und ihre Sammlung besingt. Die so entstandenen Videos wird er zusammen mit ausgewählten Sammlungsarbeiten als Installation präsentieren. Auf vollständige Abwesenheit der Sammlungskunstwerke baut Guillermo Fiallo Montero seine Installation, in der die Kunstwerke nur durch Erzählungen einiger Mitarbeiter und Fördermitglieder der GfZK erfahrbar werden. Mit Befragungen und Interviews arbeitet auch Meta B. Einwald: Sie zeichnet ihre Daten nicht mit Video auf, sondern sammelt diese in schriftlicher und tabellarischer Form. Bei ihr stehen nicht die Kunstwerke sondern der/die Künstler/in als Mensch im Vordergrund mit seinen/ihren Hoffnungen und Wünschen (ökonomische, ideelle, marktstrategische), welche er/sie mit der Aufnahme seines/ihres Werkes in die Sammlung verbindet. Franziska Jyrch beschäftigt ebenfalls der menschliche Faktor in der jeweiligen Beziehung zur Sammlung. Sie fokussiert dabei das Thema des Erinnerns, bzw. des Vergessens. Für ihr Projekt wird sie mit den auf die einzelnen Kunstwerke bezogenen Erinnerungen der GfZK-Sammlungsverwalterin arbeiten.
Da die Ausstellung PUZZLE eine sich in ihrer Laufzeit verändernde Ausstellung ist, wurde entschieden, dass jeder der Studierenden das eigene Projekt für die gesamte zur Verfügung gestellte Raumzone 5 entwirft und dass im Lauf der gesamten Ausstellungsdauer die verschiedenen Arbeiten aufeinander folgen. Aus diesem Grund wird es ca. alle sechs Wochen eine neue Eröffnung geben; die jeweiligen Projekte sind für ca. fünf Wochen sichtbar.
Eröffnung: 18. Juni, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di - Fr 14.00-19.00, Sa - So 12.00-18.00
Ort: GfZK Leipzig
Kuratorin Puzzle: Julia Schäfer
Betreuer Raumzone 5: Alba D'Urbano und Stefan Hurtig
Baukultur Salon auf Reisen
*zu Gast in Leipzig *
Veranstaltungszeit: 19. August 2010, 19.00 Uhr
*Veranstaltungsort: Galerie für Zeitgenössische Kunst,
Karl-Tauchnitz-Straße 11, Leipzig*Als Botschafter der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 bereiste der
Baukultur Salon in diesem Jahr bereits drei Großstädte Deutschlands, um
das Baukulturprogramm aus dem Programmbereich "Metropole gestalten" mit
den Akteuren in Berlin, München und Hamburg zu diskutieren. Auf seiner
vierten Station in Leipzig steht das Motto der diesjährigen
Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 "Wandel durch Kultur Kultur durch
Wandel" zur Diskussion. Ähnlich der ehemaligen Kulturhauptstadt Glasgow
nutzt das Ruhrgebiet den Kulturhauptstadttitel als Motor, um den Wandel
vom größten Industriegebiet Europas zur lebendigen Kulturmetropole
weiter voran zu treiben. Mit einem großen Projektaufruf wurden Künstler,
Stadtplaner, Museumsmacher, Theaterleute und viele mehr aufgefordert,
ihren Beitrag für die Region im Wandel einzubringen. In der Diskussion
des Leipziger Baukultur Salons möchten wir hinterfragen, welchen Beitrag
Ausstellungsmacher, Galeristen, Museumsleiter und deren Institutionen
für die Entwicklung unserer Städte leisten. Wie sich in Leipzig und dem
Ruhrgebiet die Aufgaben der Umgestaltung unterscheiden, welche Rolle
Kunst und Kultur zukommen, wie das Besucherprofil der kulturellen
Institutionen in diesen beiden Regionen aussieht, denen gemeinsam ist,
dass ihnen eine bürgerliche Mitte fehlt? Wir möchten der Frage
nachgehen, ob der Nachhall des Kulturhauptstadtjahres über den
Festivalzeitraum hinaus einen ausreichend großen Beitrag zur
Identitätsbildung leisten kann, ent-standene Netzwerke und Kooperationen
die Zukunftschancen der jeweiligen Regionen steigern können und welche
Nachwirkung künstlerische Interventionen haben.*Zu **"Wandel durch Kultur Kultur durch Wandel" **und zur kritischen
Diskussion laden wir Sie ein zum Baukultur Salon am Donnerstag, den 19.
August 2010 um 19.00 Uhr in die **Galerie für Zeitgenössische Kunst in
Leipzig.*Begrüßung
Dr. Barbara Steiner, Direktorin Galerie für Zeitgenössische Kunst
Einführung in die Kulturhauptstadt RUHR.2010
Katja Aßmann, Programmleiterin Architektur / Bildende Kunst RUHR.2010
Vortrag und Diskussion mit
Matthias Wagner K., Kurator Internationale Biennale für Lichtkunst
Dr. Barbara Steiner, Direktorin Galerie für Zeitgenössische Kunst
Martin zur Nedden, Stadtbaurat Stadt Leipzig
Prof. Dr. Kurt Wettengl, Direktor Museum am Ostwall im Dortmunder U
Moderation
Ulrike Rose, Leiterin StadtBauKultur NRW
Anschließend Imbiss, Bilderbogen und Filme RUHR.2010
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen erbeten bis zum 10. August 2010
unter info@stadtbaukultur.nrw.de <mailto:info@stadtbaukultur.nrw.de>
Der Baukultur Salon
ist eine Veranstaltungsreihe der Landesinitiative StadtBauKultur NRW und
begleitet seit Sommer 2007 den Diskurs um die Baukultur in der
Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Er dient als Plattform für Vorträge,
Präsentationen und moderierte Diskussionen rund um die baukulturellen
Themen der Kulturhauptstädte Europas. Zu Gast und zum angeregten
Erfahrungsaustausch waren in den drei Jahren seines Bestehens so
unterschiedliche Vertreter wie Glasgow 1990, Porto 2001, Liverpool 2008,
Istanbul 2010 oder Tallinn 2011. Der Baukultur Salon fand in
regelmäßigen Abständen im stadtbauraum, Schacht Oberschuir in
Gelsenkirchen statt.Der Baukultur Salon findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Galerie für
Zeitgenössische Kunst Leipzig und im Rahmen des Architektursommers
Sachsen statt.
Informationen finden Sie auch unter: www.stadtbaukultur.nrw.de