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Horst-Janssen-Museum Oldenburg

Am Stadtmuseum 4-8
26121 Oldenburg
Tel. +49 441 235-2905
Fax +49 441 235-3350
Horst-Janssen-Museum@stadt-oldenburg.de
www.horst-janssen-museum.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

30.08. - 15.11. 2009

Horst Janssen-Retrospektive zum 80. Geburtstag

Der große Zeichner und Grafiker Horst Janssen würde am 14.11.2009 achtzig Jahre alt. Für das Horst-Janssen-Museum ist dieses Jubiläum ein wunderbarer Anlass für die erste breit angelegte Retrospektive seit dem Tod des Künstlers mit rund 300 Werken, die auf allen Ebenen des Hauses präsentiert werden.
Die Ausstellung beginnt mit den Tuschfederzeichnungen des Studenten Horst Janssen, der von 1946 bis 1951 an der Landeskunstschule am Lerchenfeld in Hamburg studierte, wo er seinem Lehrer Alfred Mahlau nacheiferte. Er schulte das genaue Hinsehen und legte die Grundlagen für sein künstlerisches Selbstverständnis "Ich bin ganz Auge".
In den frühen 50er Jahren feierte Janssen erste Erfolge mit seinen großformatigen, farbigen Holzschnitten, die er 1957 in seinen Privaträumen in der Warburgstraße in Hamburg ausstellte. Rückblickend nennt Janssen diese Jahre seine "selige Schnippelzeit". Das Museum zeigt die 10 eindrucksvollsten Blätter dieser Jahre.
Die 60er Jahre sind geprägt von den "Fleischzeichnungen", den skurrilen
Menschendarstellungen und den entlarvenden Porträts des Millionenstrichlers, wie sich Janssen in dieser Zeit selbst nennt. Diese virtuosen Bleistiftzeichnungen von nackten Mädchen, hässlichen Alten und fantastischen Köpfen haben Janssen 1968 auf der Biennale von Venedig den internationalen Graphikpreis eingebracht und für eine weltweite Aufmerksamkeit gesorgt. Diese Arbeiten werden einen breiten Raum in der Retrospektive einnehmen.
In den 70er Jahren widmet sich Janssen der Landschaft und beginnt auch mit dem detailgenauen Abzeichnen von den kleinen Dingen des täglichen Lebens. In dieser Zeit entstehen seine bekannten und beliebten Blumen und andere Stillleben, die als Farbstift oder Aquarellzeichnungen von seiner großen Meisterschaft zeugen. Aber auch Radierungen dieser Motive entstehen, in denen Janssen die altmeisterlichen Radiertechnik in jeder Hinsicht ausreizt. Die wichtigsten Radierzyklen wie "Hanno's Tod", "Laokoon" oder "Nigromontanus" werden gezeigt.

 
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