german galleries / index cities / index galleries / index artists / index Düsseldorf
Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 - 89 962 43; Fax 0211 - 89 291 68
Di - Sa 12 - 19 Uhr; Sonn- und Feiertage 11 - 18 Uhr
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
bis 20.04. 2008
Karl Schmidt-Rottluff Stipendium
Stella Hamberg, Martin Kobe, René Lück, Stefan Mauck, Clemens von Wedemeyer, Ralf Ziervogel, David Zink Yi
Während die Jury in ihrer gemeinsamen Sitzung am 7. März 2008 die neuen Preisträger des Karl Schmidt-Rottluff Stipendiums bestimmt hat, sind in der Kunsthalle Düsseldorf aktuelle Arbeiten der Stipendiaten der Jahre 2004 und 2006 aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur und Video-Installation zu sehen. Die Ausstellung folgt einer langen Tradition. Seit 1989 werden die Karl Schmidt-Rottluff Stipendiaten regelmäßig in der Kunsthalle Düsseldorf präsentiert. Das mit jeweils rund 35.000 ¤ dotierte Stipendium wird alle zwei Jahre an vier bis fünf Künstlerinnen und Künstler vergeben. Es stammt aus dem privaten Vermögen Karl Schmidt-Rottluffs, das dieser 1975, kurz vor seinem Tod, in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte.
Eine Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung Berlin in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Düsseldorf, der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
09.02. - 20.04. 2008
Stella Hamberg, Martin Kobe, René Lück, Stefan Mauck, Clemens von Wedemeyer, Ralf Ziervogel und David Zink Yi
Das Ausstellungsjahr 2008 der Kunsthalle beginnt mit der Präsentation herausragender junger Künstler: Stella Hamberg, Martin Kobe, René Lück, Stefan Mauck, Clemens von Wedemeyer, Ralf Ziervogel und David Zink Yi sind die Stipendiaten des renommierten Karl Schmidt-Rottluff Stipendiums der Jahre 2004-2008. Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation und neue Medien werden hier vom 09. Februar bis 20. April 2008 zu sehen sein.
10.05. - 20.07. 2008
Meuser
Dieser Ausstellung folgt eine umfassende Werkschau des Düsseldorfer Künstlers Meuser (*1947), dessen Ausgangsmaterial für seine Skulpturen, Wandobjekte, Bilder und installativen Arrangements meist Fundstücke wie T-Träger, Gitterroste oder Metallplatten bilden. Die Ausstellung läuft vom 10. Mai bis 20. Juli 2008 und zei gt Arbeiten aus den späten 1970er Jahren bis heute
10.08. - 21.09. 2008.
PARKHAUS
Vom 10. August bis 21. September 2008 feiert in der Kunsthalle der freie Ausstellungsraum PARKHAUS im Malkastenpark, der die freie Ausstellungsszene in Düsseldorf maßgeblich mitgeprägt hat, sein zehnjähriges Jubiläum. Mit wechselnden Installationen, Filmabenden, Vorträgen und Performances wird der offene Charakter des PARKHAUSES auch in der Kunsthalle umgesetzt.
Oktober 2008 - 11.01. 2009
Reiner Ruthenbeck
Ausstellungshighlight 2008 der Kunsthalle Düsseldorf ist die große retrospektiv angelegte Werkschau des Bildhauers Reiner Ruthenbeck (12. Oktober 2008 bis 11. Januar 2009), die in Kooperation mit der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg entsteht. Reiner Ruthenbeck zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation und war mehrfach auf der documenta und der Biennale Venedig vertreten. Während sich das Lehmbruck Museum auf kleinformatige Arbeiten Ruthenbecks konzentriert, wird die Kunsthalle große Rauminstallationen und Objekte zeigen. Begleitend zur Ausstellung erscheint das erste umfangreiche Werkverzeichnis der Installationen, Objekte und konzeptuellen Arbeiten.
KIT - Kunst im Tunnel
26.01. - 20.04. 2008
Believe me!
Bildhauerei zwischen Sein und Schein, Wahrheit und Lüge
Gewissheiten geraten ins Wanken, wenn wir Kunstwerke betrachten. Der Kontrast von Sein und Schein verwischt: Gebraucht nicht der Lügner die gültigen Bezeichnungen und Worte, um die Unwahrheit als wirklich erscheinen zu lassen?
Ist der Künstler, der aus Stein, Gips, Holz, Glas und Bronze mit Händen und Maschinen seine Ideen wirklich macht, ein Lügner? Oder erschafft er mit dem Werk neue individuelle und universelle Wahrheiten? Auch die Frage nach dem Wert des Materials stellt sich bei der Skulptur so deutlich wie bei keinem anderen Kunstwerk. Sämtliche Materialien sind möglich, die Vermischung mit ready-mades schon seit Marcel Duchamp. Bronzegüsse vermitteln den Eindruck von Kostbarkeit und Wichtigkeit, aus Styropor Geschnitztes will diesem Eindruck entgegen wirken; was aber sagt die vergoldete Styroporfigur aus, was die geschwärzte Bronzeplastik?
Diesen Fragen stellen sich sieben junge Künstlerinnen und Künstler mit unterschiedlichen bildhauerischen Ansätzen. Allen gemein ist eine genaue Alltagsbeobachtung, das Erkennen der konkreten Dinge in unserer Konsumgesellschaft, Geschichtsbetrachtung und die Erfahrung der eigenen Körperlichkeit. Anders als ein zweidimensionales Kunstwerk findet Skulptur in mindestens zwei Arten von Räumen statt: einerseits im illusionistischen Raum, indem sie im Kopf des Betrachters Bilder auslöst; andererseits im realen Raum, wo Skulptur als materialstarke Realität einen neuen Körper darstellt, der mit dem eigenen Körper korrespondiert.Die Korrespondenz der Körper macht Janna Grak (geb. 1971, Prof. Daniel Buren) greifbar: Sie verwandelt die nördliche Spitze des Tunnelraumes mit einer "Transformer"-Installation. Ihre bewegliche, vielteilige Skulptur verändert den Raum, irritiert die Sinne der Betrachter und fordert sie gleichzeitig auf, interaktiv zu werden. Weit vorher, beim Abstieg schon, eröffnet sich der Blick auf einen Schriftzug, den Michael Just (geb. 1979, Prof. Hubert Kiecol) aus Aluminium hat gießen lassen: AAAAAAAAAAAAAAAAGH!. (Ein Zitat aus Stanley Kubricks Kriegsfilm "Full Metal Jacket"). Die Eigenheiten des Raumes entlarvt Esther Kläs (geb. 1981, Prof. Georg Herold) auf sanfte Weise mit goldenen Ketten: Diese hat sie auf einen Wandteppich genäht, zu dem sie der abfallende Boden und die schrägen Wände des KIT inspirierten. Gesine Grundmann (geb. 1974, Meisterschülerin bei Prof. Rosemarie Trockel) präsentiert einen echten/falschen? "Rheinischen Tiger #148; und eine schimmernde Bronzefigur auf einem Koffer-Sockel. Die gebürtige Kölnerin verbindet in ihren Arbeiten Humor mit grundsätzlichen Fragen des Lebens. Tina Isabella Hild (geb. 1977, Prof. Reiner Ruthenbeck und Prof. Katharina Fritsch) zeigt eine Serie fein gearbeiteter Objekte, deren kontrastierende Materialität und Bildhaftigkeit die Fantasie des Besuchers auf eine leichtfertige Reise schicken. Dagegen setzt Heiko Räpple (geb. 1980, Prof. Didier Vermeiren) mächtige, aber empfindliche Gips-Skulpturen, die zwischen antiker Heldenfigur und abstrakter Formensprache die Geschichte der Bildhauerei hinterfragen. Mit Kunststoffen arbeitet Markus Zimmermann (geb. 1978, Prof. Bogomir Ecker). Er baut im KIT eine Filiale seines Berliner Laden-Ateliers auf und lockt den Besucher hinein in eine Welt voller schöner Lügen.
Besonders gute Produktionsbedingungen ermöglichte den sieben Künstlern die finanzielle Unterstützung der Ausstellung durch die Stiftung für Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 25. Januar 2008 um 19 Uhr
03.05. - 27.07. 2008
Video koop
Ab dem 03. Mai bis 27. Juli 2008 heißt es dann: Video koop. In Kooperation mit der Julia Stoschek Collection zeigt KIT eine Schau junger Düsseldorfer Video-Künstler. Großzügige Installationen von Manuel Graf, Christiane Fochtmann und Andreas Korte werden zu sehen sein; in der KIT-Blackbox präsentieren weitere Künstler neue Filme. (Parallel: Video-Schau der Künstlerin Eske Schlüters im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen).
16.08. - 12.10. 2008
Spiegelbild
Dem neueren Medium Video folgt vom 16. August bis 12. Oktober 2008 ganz klassisch Öl auf Leinwand. Im Spiegelbild zeigen junge Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf figurative Malerei und Porträt-Malerei. Die Präsentation wird weniger klassische Wege gehen und die spezielle Architektur des Ausstellungsraumes mit einschließen.
08.11. 2008 - 11.01. 2009
701 e.V. zu Gast im KIT
Das KIT-Jahr wird abgeschlossen vom Verein 701 e.V.: Wie bereits im vergangenen Jahr wird 701 e.V. den Ausstellungsraum für eine eigene Ausstellung nutzen.
german galleries: index Düsseldorf