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Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 - 89 962 43; Fax 0211 - 89 291 68
Di - Sa 12 - 19 Uhr; Sonn- und Feiertage 11 - 18 Uhr
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
11.09. 2010 - 16.01 2011
Marcel Broodthaers und heute
Im Rahmen der Quadriennale 2010
Schon zu Lebzeiten ein überaus einflussreicher Künstler seiner Generation, wird Marcel Broodthaers auch von zeitgenössischen Künstlern produktiv rezipiert. Die ungebrochene Aktualität seines Werkes macht dieses zur Referenz zahlreicher Arbeiten, die sich mit seiner Bildtheorie und den Themen seines Oeuvres auseinandersetzen. Insbesondere das filmische Werk von Marcel Broodthaers zählt heute, in seiner Beschäftigung mit Imagination und Schein als Demontage des Kinobildes, zu einem wichtigen Ausgangspunkt nicht nur für zeitgenössische künstlerische Filme. Auch Überlegungen, die viel später unter dem Thema der Institutionskritik verhandelt wurden, finden sich in Broodthaers' Werk, das in seiner radikalen wie wegweisenden Qualität erst jetzt richtig wahrgenommen wird.
Die gemeinsame Ausstellung der Kunsthalle Düsseldorf und des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen wird ausgewählte Werke Broodthaers' im Dialog mit aktuellen Arbeiten international renommierter Künstler präsentieren und auch eine jüngere Generation zu Wort kommen lassen.
Die Kunsthalle Düsseldorf und KIT - Kunst im Tunnel widmen sich gemeinsam einer jüngeren Generation von bedeutenden Künstlern, die in den 1980er und 1990er Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf studiert haben und heute im Ausstellungs- und Museumskontext weltweit wahrgenommen werden. Die Schau konzentriert sich auf drei herausragende Positionen, die jeweils eigenständige Wege der Neuinterpretation und Erweiterung klassischer Medien beschreiten.
Katharina Grosses (*1961) flächendeckende und raumfüllende Malerei definiert die Beziehung von Farbe und Raum neu und durchsetzt sie mit performativen Elementen.
Dirk Skreber (*1961), der mit seinen scheinbar realen und dabei seltsam ortlosen Katastrophenbildern berühmt wurde, erprobt die Übertragung malerischer Möglichkeiten ins Dreidimensionale.
Als Vertreter einer jungen Generation wird Björn Dahlem (*1974) KIT - Kunst im Tunnel bespielen. Seine Skulpturen und Installationen aus Alltagsmaterialien und leuchtenden Neonröhren sind voller Anspielungen auf wissenschaftliche und kosmische Phänomene.Von zentraler Bedeutung für die Konzeption der Ausstellung ist der Produktionsgedanke, der die Quadriennale 2010 nicht nur als historische Schau, sondern auch als Ort der Kunstentstehung in Ausstellungshäusern und in der Stadt selbst profilieren soll. Katharina Grosse und Dirk Skreber, bisher für ihre institutionellen Projekte bekannt, werden Arbeiten für den Außenraum entwickeln und nutzen die Quadriennale somit für die Präsentation neu entstandener Ideen.
24.04. 2010 - 15.04. 2012
Monika Sosnowska
Lichthofprojekte 1
Der Lichthof im Eingangsbereich des Ständehauses ist mit seiner bewegten politischen Geschichte und seinen vielfältigen architektonischen Bezügen eine Herausforderung für jeden künstlerischen Beitrag.
Hier werden in Zukunft alle zwei Jahre ortsspezifische künstlerische Installationen entwickelt. Sie vermitteln den Besuchern schon beim Eintritt den musealen Charakter des Ständehauses.
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