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NGBK

Oranienstr. 25
10999 Berlin-Kreuzberg
Tel. 030 - 616 513-0, Fax 616 513-77
täglich 12 - 18.30 Uhr
ngbk@ngbk.de
www.ngbk.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

15.12. 2007 - 27.01. 2008

täglich 12 ­ 18.30h

Eröffnung: 14. Dezember, 19h

Social Cooking Romania


Künstlerische und theoretische Arbeiten thematisieren die Entwicklungen in der rumänischen Gesellschaft, indem sie auf das Thema "Essen" fokussieren. Die Verbindung von Kunst und Essen bzw. Nahrung bietet die Möglichkeit zu einer Analyse von Alltag und Lebenswelt sowie
von sozialen und politischen Zusammenhängen. Der zeitliche Fokus liegt hierbei auf den Jahren seit der politischen Wende 1989, dem Fall des "eisernen Vorhangs" und den damit verbundenen Entwicklungen - bis hin zum EU-Beitritt des Landes Anfang dieses Jahres.

Beteiligte Künstler_innen:
Auditorium, Matei Bejenaru, Raluca C. E. Blidar, Geta Br · tescu, Candida TV, Ulrike Ettinger, Constantin Flondor, M.A.N. Florian, Ion Grigorescu, Iosif Király, Katharina Koch, Aurelia Mihai, Olivia Mih · l · ianu, Dan Mih · l · ianu, Nita Mocanu, Ciprian Mure · an, Vlad Nanc · , · tefan Rusu, subREAL, Joanne Richardson, Patricia Teodorescu

Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die Bezüge zu den Themen Lebensmittel, Ernährung und Nahrungsbeschaffung im sozialen Kontext herstellen - von den frühen 90ern bis heute und von der geschlossenen Gesellschaft des Ceausescu-Regimes bis hin zur offenen
Gesellschaft der postkommunistischen Ära in Rumänien.
Es werden auch einige seit den 60ern aktive Künstler präsentiert, die auch heute einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der rumänischen Kunst leisten: Geta Bratescu, Constantin Flondor und Ion Grigorescu. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Evolution der Kunstszene in Rumänien ist die Position der Generation '80 1 . Künstler wie Mircea Florian, Calin Dan, Iosif Kiraly und Dan Mihaltianu haben immer einen mit den neuen Medien eng verbundenen künstlerischen Diskurs praktiziert: Ton, Installation, Performance, Video und Fotografie.

1 "Generation ´80": Ein Ausdruck aus Rumänien

 

Pressevorbesichtigung am Freitag, 14. Dezember um 11h

 

 

 

 

Das Ende der Kunst "Alexanderplatz U2"?
 
Das unter dem Motto "Kunst statt Werbung" bekannt gewordene Projekt der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst ist gefährdet. Wird Kunst vom "Station Branding"-Konzept der VVR-Wall GmbH verdrängt: Werbung statt Kunst?

Die Firma VVR-Wall teilte der NGBK mit, dass der Bahnsteig der Linie U2 Alexanderplatz in Zukunft nur in gemeinsamer Nutzung zur Verfügung stehe, so "dass der VVR Wall die Flächen der U2 im Rahmen unseres Angebotes Station Branding einmal im Quartal zur Verfügung stehen." (VVR Wall GmbH) Für die NGBK ist eine solche gemeinsame Nutzung nicht mit den künstlerischen Ideen und dem bisherigen Konzept des Bahnhofes vereinbar. Sollten keine anderen Vereinbarungen möglich sein, steht die NGBK nicht mehr als Trägerin dieses traditionsreichen Kunstprojektes im öffentlichen Raum zur Verfügung.

Das Projekt, das aus Mitteln der Senatskanzlei ­ Kulturelle Angelegenheiten finanziert wird, das als einziger offener Kunstwettbewerbs Berlins ausgeschrieben wird, für den sich hunderte von internationalen Künstlern jedes Jahr bewerben, das täglich über 100.000 Fahrgästen zeitgenössische Kunst präsentiert und unter diesen Gesichtspunkten die erfolgreichste öffentliche Kunstpräsentation weltweit ist, würde somit zu Ende gehen.

Fragen, die die NGBK in diesem Zusammenhang stellt:

-          muss wirklich jeder Bereich des öffentlichen Raumes mit Werbung besetzt werden?

-          gibt es keine Freiräume für die für Berlin so wichtigen künstlerischen Prozesse und Ideen mehr?

-          Wäre es Kunst überhaupt möglich, sich mit ihren vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln gegen
millionenschwere Werbestrategien zu behaupten?

-          verkommt so die Kunst nicht zur Illustration, zur Lückenbüßerin bis wieder finanzstarke Werbeanmieter/-bieter in Sicht sind?
 
 
Seit 1991 wurde das Projekt in Kooperation zwischen der NGBK, der BVG und der VVR Berek ­ später VVR Decaux ­ durchgeführt. Nach der Übernahme der VVR Decaux durch das Stadtmöblierungsunternehmen Wall im Mai dieses Jahres gab es mehrere Gespräche mit der NGBK darüber, wie man die Fortführung dieses Projektes sichern könne. Eine Einigung oder auch nur eine temporäre Verlängerung des jetzigen Zustandes bis Ende 2008 konnte nicht erzielt werden.

Die BVG hat ihre Unterstützung für den Fortbestand der künstlerischen Bespielung des Bahnhofs zugesichert. Auch von Seiten des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten wird die Fortführung des Projektes unterstützt.
2008 wäre das Projekt 50 Jahre alt geworden.
 
 

 

 

Die Geschäftsstelle und der Ausstellungsraum der NGBK haben zwischen
Weihnachten und Neujahr an folgenden Tagen geschlossen:
Büro: ab Freitag, 21.12.07, 14.00 Uhr bis einschließlich Mittwoch, 02.01.08
Ausstellungsraum: am 24.12.07, 25.12.07, 31.12.07 und 01.01.08
--
Benita Piechaczek / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Neue Gesellschaft für Bildende Kunst
Oranienstraße 25
10999 Berlin
Tel.0049 - (0)30 - 616 513 13

 

Die Geschäftsstelle und der Ausstellungsraum der NGBK haben zwischen
Weihnachten und Neujahr an folgenden Tagen geschlossen:
Büro: ab Freitag, 21.12.07, 14.00 Uhr bis einschließlich Mittwoch, 02.01.08
Ausstellungsraum: am 24.12.07, 25.12.07, 31.12.07 und 01.01.08

 

      

 


      

 

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