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Neue Pinakothek
Barerstrasse 29
80333 München
Tel. 089 - 23805 - 195, Fax - 185
Mi - So 10 - 17 Uhr, Mi zusätzlich bis 20 Uhr,
montags von 10 - 17 Uhr, dienstags geschlossen
info@pinakothek.de
www.pinakothek.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
01.03. - 31.07.2006
Ein Jahrhundert geht zu Ende
Mit dem 1. März 2006 richtet die Neue Pinakothek in Raum C des Untergeschosses eine Studiengalerie ein. Nicht die bekannten Meisterwerke des Museums werden hier im Vordergrund stehen, sondern die in den
Depots verborgenen, qualitätvollen Bestände, die nur selten und dann
nur zeitweise in der Gemäldegalerie der Neuen Pinakothek Berücksichtigung
finden können. Darüber hinaus wird die neue Studiengalerie nicht ein zweites und gleichsam verkleinertes Panorama der Kunst des 19. Jahrhunderts vorstellen. Vielmehr werden wechselnde Hängungen thematische oder zeitliche Schwerpunkte setzen. Die neue Studiengalerie gibt damit die Gelegenheit, einzelne Aspekte zur Kunst des 19. Jahrhunderts zu vertiefen und in der Breite des künstlerischen Geschehens zu verfolgen.
Mit dem Titel »Ein Jahrhundert geht zu Ende« wird zunächst ein Jahrzehnt
in den Mittelpunkt gestellt, das den ästhetischen Errungenschaften eines Jahrhunderts undogmatisch und mit produktiver Vielfalt Rechnung trägt. In den 1890er Jahren standen Werke symbolistischer und realistischer Malerei ebenso nebeneinander wie Vertreter der Malerschulen in Paris und München, in Glasgow und Den Haag, des österreichischen Stimmungsimpressionismus' und des venezianischen Ottocento in den Ausstellungen des Münchner Glaspalastes aufeinander trafen. Mit zahlreichen, zeitgenössischen Erwerbungen folgte die Neue Pinakothek dieser Vielfalt und versuchte damit ihrer Aufgabe gerecht zu werden, das erste Museum »für Gemälde aus diesem und künftigen Jahrhunderten« in Europa zu sein.
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