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Von 1355 bis 1414 wird die gotische Chorhalle dem Karlsbau hinzugefügt. Dieses Glashaus von Aachen ist die leuchtende Hülle für den Karlsschrein, in dem die Gebeine des inzwischen heiliggesprochenen Herrschers seit 1215 ruhen.
Während des 15. Jahrhunderts entstehen die meisten Kapellen, die den Zentralbau umgeben. Das späte 19. Jahrhundert fügt dem Bauensemble mit dem Westturm einen weiteren Akzent hinzu. Durch Napoleon wird Aachen erstmals Bischofssitz, endgültig aber seit 1930.
Die jahrhundertelange Wertschätzung und Verehrung der Aachener Marienkirche als Begräbnisstätte Karls des Großen, als Krönungsort der deutschen Könige, als Ziel der Heiligtumsfahrten zeigt sich in einer Fülle von Ausstattungsstücken. Schließlich ist der Domschatz insgesamt ein einzigartiges Zeugnis der ehrwürdigen Geschichte der Pfalzkirche aus der Zeit Karls des Großen; dieser Kirchenschatz findet außerhalb Italiens nicht seinesgleichen.
Gründe genug, den Aachener Dom als erstes deutsches Baudenkmal in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufzunehmen.

Weitere Informationen:
aachen tourist service - Verkehrsverein Bad Aachen e.V.
Postfach 10 22 51,
52022 Aachen
Tel. 02 41 - 1 94 33
Fax 02 41 - 1 80 29 30,
info@aachen-tourist.de
www.aachen-tourist.de

 

English version

Aachen Cathedral  
UNESCO-World Heritage since 1978

 
When Emperor Charlemagne began work on his palatine chapel in the town now known as Aachen in 786, his dream was to create a "new Rome". It turned out to be the foundation stone for one of the most important buildings in Europe.

The cathedral's present form has evolved over the course of more than a millennium. The heart of Aachen cathedral is Charlemagne's former palatinate chapel. The single-nave chancel was consecrated on the 600th anniversary of the death of Charlemagne, since when the "Glass House" of Aachen has impressed generations of visitors with its bold architecture.

For 600 years, from 936 to 1531, Aachen cathedral was the coronation church for 30 German kings, and even today the cathedral retains much of the glamour of its historic past.

The inclusion of this building as the first German "architectural and art history ensemble" in the UNESCO list of world heritage sites underlines the exceptional importance of this magnificent building.

 

Museum Burg Frankenberg
Bismarckstraße 68
52066 Aachen
Tel 0241 / 432-4410
Fax 0241 / 37075
info@suermondt-ludwig-museum.de
www.burgfrankenberg.de

Die Burg Frankenberg stammt in ihren Anfängen aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Einige Zeit diente sie als Wohnsitz und Arbeitsstätte des berühmten Flugzeugkonstrukteurs Hugo Junkers.

Heute dokumentiert die Burg Frankenberg Aachens Stadtgeschichte vom steinzeitlichen Feuersteinbergwerk auf dem Lousberg über die römischen Thermenanlagen bis in die Zeit der Industrialisierung. Modelle der Pfalzanlage Karls des Großen und der in Aachen entstandene Musterklosterplan von St. Gallen bringen dem Betrachter die Karolingerzeit nahe. Die Ölstudien Alfred Rethels zu den Karls-Fresken des Rathauses, ein Münzkabinett und vielfältige Produkte aus dem Bereich des Kunsthandwerks, von der Printenform über Steinzeug bis zu Waffen, sind hier zu besichtigen. Kuriosität: eine Ägyptische Mumie mit Sarkophag aus der Zeit um 1500 v. Chr.
So 11.00-14.00 Uhr
Mo-Sa geschlossen
Eintritt:
Erwachsene 1,- Euro
Studenten/Schüler 0,50 Euro
Gruppen ab 7 Personen 0,50 Euro
Gruppen-/Schulservice:
Di - Do 9.00 - 12.00 Uhr, nach Anmeldung
fon: 0241 / 47980-0 + 47980-20 (vormittags)
mail: museumspaedagogik@mail.aachen.de
Bus: Linien 33, 34, 57
Parken: vor dem Museum

 

 

 

 

 

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