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Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4/b
70178 Stuttgart
Tel. 0711 - 61 57 470; Fax 0711 - 61 57 472
Di - Fr 15 - 19 Uhr
info@künstlerhaus.de
www.kuenstlerhaus.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
Das Künstlerhaus Stuttgart im August geöffent
Anders als in den letzten Jahren wird das Künstlerhaus Stuttgart in diesem August keine Sommerpause machen. Die Ausstellung "Soziale Diagramme. Planning Reconsidered" ist bis zum 23. August zu sehen und wird von einem Rahmenprogramm begleitet. Ebenfalls im August wird das Filmprogramm "O Moro (Der Hügel)" im Hof des Künstlerhauses gezeigt. Thema der Filmreihe ist die Repräsentation der brasilianischen Favelas in Filmen und Fernsehserien. Weitere Informationen und die Termine finden Sie auf unserer Webseite: http://www.kuenstlerhaus.de
Die Werkstätten können im August zu den üblichen Bürozeiten genutzt werden.
20.06. - 23.08. 2008
Soziale Diagramme. Planning Reconsidered
Internationales Ausstellungsprojekt
Beteiligte KünstlerInnen:
Anja Abele, Can Altay, An Architektur/Mathias Heyden, Dexter Sinister/Steve Rushton, Marcius Galan, Ryan Gander, Ian Kiaer, Zoe Leonard, Karolin Meunier, Yorgos Sapountzis, Katerina Seda, Phillip Taaffe/Thierry Cheverny, Mirjam Thomann, Lan Tuazon, Stephen Willats sowie Projektgruppe "Wer plant die Planung" (Prof. Michael Dreyer, Julia Weiss, Linn Rose, Stefan Stahlbaum, Peter Riemer), Merz-Akademie Stuttgart
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Die internationale Ausstellung "Soziale Diagramme" im Künstlerhaus Stuttgart vereint historische Materialien und künstlerische Projekte, die sich mit komplexen gesellschaftlichen Systemen beschäftigen. Gemeinsam ist den Ansätzen ihr Interesse für die Dynamik sozialer Interaktion. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die lebhaften und vielfältigen methodischen Debatten, mit denen seit den 1950er Jahren die gesellschaftliche Entwicklung in zunehmend komplexen Modellen zu fassen gesucht wurde. Eine frühe Auseinandersetzung in dieser Hinsicht findet sich in kybernetischen Verfahren und Feedback-Theorien, spätere Forschungen betreffen vor allem die Potentiale von direkten Beteiligungsverfahren. In letzter Zeit sind solche Theorien wieder verstärkt von KünstlerInnen und GestalterInnen aufgegriffen worden, um damit die Funktion von Kommunikation und Kontrolle zu untersuchen.
Die Ausstellung strebt keinen historischen Überblick an, sondern soll Beziehungen zwischen Exponaten aus verschiedenen Kontexten und Zeiten ermöglichen. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, die besondere Bedeutung von Forschungen und Arbeiten aus dem süddeutschen Raum, etwa an der HfG Ulm und der Universität Stuttgart, hervorzuheben. Beiträge und Projekte von jüngeren KünstlerInnen und ArchitektInnen, die in der Ausstellung gezeigt werden, verdeutlichen die Relevanz der historischen Ansätze in der Gegenwart. Zu sehen sehen sind unter andrem Arbeiten und Projekte von Ian Kiaer, Zoe Leonard, Karolin Meunier, Katerina Seda, Mirjam Thomann, Stephan Willats, An Architektur, Dexter Sinister mit Steve Rushton u.a
Die in der Ausstellung vorgestellten Werke und Projekte gehen unter anderem folgenden Fragen nach: Wie kann die Prozesshaftigkeit gesellschaftlicher Zusammenhänge erfasst werden? Welche Bedeutung haben ästhetische und gestalterische Praktiken für die Funktionsweise sozialer Beziehungen? In welcher Relation stehen individuelle Bedürfnisse und die Gestaltung gemeinschaftlicher Räume? Was ist die Funktion des Autors in Gestaltungsprozessen?Die Ausstellung wird begleitet von Vorträgen und Diskussion, die gesondert angekündigt werden.
Öffnungszeiten: Mi. - Sa. 15 - 19 Uhr
Social Diagrams. Planning reconsidered
June 20 - August 23, 2008
opening hours : Wed. - Sat. 3 - 7 pm
The international exhibition "Social Diagrams" at Künstlerhaus Stuttgart presents artistic projects and historical material, focusing in different ways on complex social systems. A shared interest of the works and projects on display is the dynamics of social interaction. The exhibition provides an insight into the intense and varied inquiries into methodologies which have sought to describe developments of society through the use of increasingly complex models. Early discussions in this respect can be found in cybernetic research and feedback theories, while later research is particularly concerned with potentials of strategies involving direct user participation. Such theories have recently been taken up by artists and designers in order to research the function of communication and control.
The exhibition does not attempt to offer an historical overview; rather, it should enable connections to be made between examples from different contexts and times. It is a particular concern to highlight the particular meaning of research and work from the area of southern Germany, for example at the HfG Ulm and the University of Stuttgart. Contributions and projects of current artists and architects shown in the exhibition underline the relevance of the approaches of the 1960s and 1970s in the present. On view will be works and projects by Ian Kiaer, Zoe Leonard, Karolin Meunier, Katerina Seda, Mirjam Thomann, Stephan Willats, An Architektur, Dexter Sinister with Steve Rushton and others.
The presented works and projects address amongst others the following questions: how can processual social connections be conceived? What is the impact of aesthetic and design practice on social relations and the way they work? What relation do individual needs have to the design of shared space? What is the function of the author within the design process?
The exhibition will be accompanied by lectures and discussions which will be separately announced.
Eröffnung: 19. Juni, 19 Uhr
05.09. - 25.10. 2008
Cristobal Lehyt: Reduced to Insults
Eröffnung: 4. September, 19 Uhr
Präsentation und Diskussion mit Katya Sander
Donnerstag, 8. Mai 2008, 19 Uhr
Katya Sander (*1970) hat an der The Royal Academy for Fine Arts in Copenhagen und dem Whitney Independent Study Program in New York studiert. Derzeit lebt sie in Berlin und Kopenhagen. Im Rahmen ihrer Ausstellung "Darstellungen der Zukunft" spricht Katya Sander im Künstlerhaus Stuttgart über ihre Arbeit und zeigt Ausschnitte aus bisherigen Projekten.
Katya Sander ist neben Interventionen, Zeichnungen und Fotografien vor allem mit filmischen Arbeiten bekannt geworden, die den Einfluss der Imagination auf politische, alltägliche oder historische Ereignisse erkunden. Anhand von zentralen Eckpunkten des politischen Denkens, wie etwa dem Konzept der Öffentlichkeit oder der Ökonomie, verfolgen die Arbeiten der Künstlerin, wie gesellschaftlich wirksame Vorstellungen entstehen und unser Handeln und unsere Reflektion strukturieren.
Zuletzt stellte Katya Sander gemeinsam mit Andrea Geyer, Sharon Hayes, Ashley Hunt und David Thorne auf der documenta 12 in Kassel aus. Sie realisierte Projekte für die Kulturbehörde Hamburg (Aussendienst, 2000) und Publik in Kopenhagen (Monument, 2004) und hatte Einzelausstellungen im MUMOK, Wien (2005), Kunstverein München und Esbjerg Kunstmuseum (beide 2004).
Künstlergespräch in englischer Sprache.
Mit freundlicher Unterstützung von Kunstradet. Danish Arts Council.
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Ken Okiishi, Nick Mauss: A Fair to Meddling Story
Herausgegeben von Axel John Wieder, mit einem Text von Jill Johnston.
Das gemeinsam von Ken Okiishi und Nick Mauss konzipierte Künstlerbuch entwickelt eine Art visuelles Narrativ um verlorene Orte, vereinzelte Figuren und typographische Elemente. Es enthält Zeichnungen und Collagen von Nick Mauss und Stills aus Videos von Ken Okiishi sowie einen Anhang, der die gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler im Künstlerhaus Stuttgart dokumentiert.
Das gemeinsame Interesse der beiden Künstler gilt verdrängten Aspekten der modernen visuellen Kultur. Sie greifen die ästhetischen Ausdrucksformen vergangener Epochen oder verlorener Utopien auf und verfolgen sie in heutige Bedeutungszusammenhänge. So werden architektonische Details, ein Art Deco-Buchumschlag oder ein Portrait der Malerin Florine Stettheimer als lose Enden in die eigene Arbeit eingeführt. Dabei verweisen diese Bezugnahmen nicht nur auf ihren Ursprung. Die beiden Künstler interessieren sich vielmehr für die permanente Transformation von kulturellen Bedeutungen. Die heterogenen Referenzen werden als Momente eines performativen Prozesses offen gelegt, der sich zwischen eingespieltem Sinn und dessen subjektiver Aneignung und Umwertung vollzieht.
Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung von Ken Okiishi und Nick Mauss vom 17. Oktober - 25. November 2007 im Künstlerhaus Stuttgart und wurde gemeinsam mit der Galerie Neu, Berlin produziert.
Englisch/deutsch
21 x 26 cm, 84 Seiten, 78 Farb- und zahlreiche s/w-Abbildungen, Broschur
JRP-Ringier, Zürich
ISBN 978-3-905829-33-4
19,00 EUR
Die Publikation kann über den Verlag JRP-Ringier, in ausgewählten Buchhandlungen oder direkt über das Künstlerhaus Stuttgart (bl@kuenstlerhaus.de, 0711 617652) bezogen werden.
Ken Okiishi, Nick Mauss: A Fair to Meddling Story
Edited by Axel John Wieder, with a text by Jill Johnston.
The collaborative artists book by Ken Okiishi and Nick Mauss develops a visual narrative on lost places, isolated figures and typographic elements. The publication contains drawings and collages by Nick Mauss and video stills by Ken Okiishi in addition to a documentation of their exhibition at the Künstlerhaus Stuttgart.
The artists are both interested in forgotten aspects of modern visual culture. They take on aesthetic forms of expression from previous eras or lost utopias and interrelate them within a contemporary context of meaning. In this manner, architectural details such as an Art Deco book cover or a portrait by the painter Florine Stettheimer are integrated into their own work as lose ends. But these quotations do not only allude to their origins. Instead, the artists are more interested in the permanent transformation of cultural meaning. These heterogenic references are revealed as moments of a performative process, taking place between a commonly understood definition and its subjective appropriation and reevaluation.
This catalog was published on occasion of Ken Okiishi and Nick Mauss' exhibition at the Künstlerhaus Stuttgart from October 17 to November 25, 2007 and produced in cooperation with the Galerie Neu, Berlin.
English/German
21 x 26 cm, 84 pages, 78 color and numerous b/w images, paperback
JRP-Ringier, Zurich
ISBN 978-3-905829-33-4
19,00 EUR
The publication can be ordered from JRP-Ringier publishers, selected book stores or directly from the Künstlerhaus Stuttgart (bl@kuenstlerhaus.de, 0711 617652).
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Im Rahmen der Ausstellung "Soziale Diagramme. Planning Reconsidered":
In der Wüste der Moderne. Koloniale Planung und danach
Vortrag von Marion von Osten
Dienstag, 15. Juli 2008, 19 Uhr
Das Ausstellungsprojekt "In der Wüste der Moderne", das 2008 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfindet, stellt die wenig bekannten Wechselwirkungen vor, die in Nordafrika und Westeuropa entwickelte Architekturen und Planungen in den 1950er und 1960er Jahren hatten. So wanderte einerseits die Massenbauweise für "die große Zahl" in der Zeit der Dekolonisierung an die Stadtränder der westlichen Industrienationen. Andererseits verunsicherte der Aufenthalt europäischer Architekten in Nordafrika in der Zeit der anti-kolonialen Befreiungsbewegung die technokratischen Planungsgewissheiten der westlichen Moderne nachhaltig. Die verantwortliche Kuratorin Marion von Osten präsentiert das Projekt.
In der Ausstellung werden Dokumente und Projekte u.a. von Victor Bodiansky, Georges Candilis, Michel Écochard, Pierre Emery, Le Corbusier, Alison & Peter Smithson und Shadrach Woods zu sehen sein. Das Projekt wird von Marion von Osten gemeinsam mit den Architekturhistorikern Tom Avermaete (Antwerpen/Delft), Daniel Weiss (Zürich) und dem Soziologen Serhat Karakayali (Berlin) realisiert.
Marion von Osten ist Künstlerin und Kuratorin, seit 2006 Professorin an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Von 1996-98 war sie Kuratorin an der Shedhalle Zürich und von 2003-2005 künstlerische Leiterin des "Projekts Migration" in Köln. Zu ihren Publikationen zählen "Norm der Abweichung", Wien 2003 sowie "Das Phantom sucht seinen Mörder. Ein Reader zur Kulturalisierung der Ökonomie", (hrsg. zusammen mit Justin Hoffmann), Berlin 1999.
Weitere Vorträge im Rahmen der Ausstellung "Soziale Diagramme. Planning Reconsidered":
Samstag, 26. Juli, 19 Uhr
Projektgruppe Kommunikationsforschung, Vortrag mit Claus Dreyer, Andreas Strunk, Ulrich Bernhardt
Dienstag, 29. Juli, 19 Uhr
Ulm Stuttgart. Entwurfs- und Planungstheorie seit den 1960er Jahren, Vortrag von Wolf Reuter
Donnerstag, 21. August, 19 Uhr: Performance von Yorgos Sapountzis
Der Vortrag von Simon Sadler, der für den 23. Juli angekündigt war, fällt leider aus!
Die Ausstellung "Soziale Diagramme. Planning Reconsidered" ist noch bis zum 23. August 2008 im Künstlerhaus Stuttgart zu sehen.
In the Desert of Modernity. Colonial Planning and After
Lecture by Marion von Osten
Tuesday, July 15, 2008, 7pm
The exhibition project "In the Desert of Modernity", which will take place 2008 at the House of World Culture in Berlin, presents the little known interrelations of architecture and urban design that were developed in the 1950s and 1960s in North Africa and Western Europe. On the one hand, mass housing for the "greater number" was transferred to the suburbs of the western industrial nations. On the other hand, the stay of European architects in North Africa during times of anti-colonial liberation movements strongly unsettled the technocratic planning confidence of Late-Modernism. Curator Marion von Osten will introduce into the project.
The exhibition will present documents and projects by Victor Bodiansky, Georges Candilis, Michel Écochard, Pierre Emery, Le Corbusier, Alison and Peter Smithson, Shadrach Woods and many others. The project is realized by Marion von Osten together with the architecture historians Tom Avermaete (Antwerp/Delft), Daniel Weiss (Zurich) and the sociologist Serhat Karakayali (Berlin).
Marion von Osten is an artist and curator and since 2006 Professor at the Academy of Fine Arts in Vienna. 1996-98 she was curator at Shedhalle Zurich and 2003-2005 artistic director of "Project Migration" in Cologne. Among her publications are "Norm der Abweichung", Vienna 2003 and "Das Phantom sucht seinen Mörder. Ein Reader zur Kulturalisierung der Ökonomie", (ed. with Justin Hoffmann), Berlin 1999.
Upcoming lectures as part of the exhibtion "Social Diagrams. Planning Reconsidered":
Tuesday, July 15, 7pm
Marion von Osten: In the Desert of Modernity. Colonial Planning and After
Saturday, July 26, 7pm
Claus Dreyer, Andreas Strunk, Ulrich Bernhardt: Project Group Communications Reserach
Tuesday, July 29, 7pm
Wolf Reuter: Ulm Stuttgart. Design and Planning Methodology since the 1960s
Thursday, August 21, 7pm
Performance by Yorgos SapountzisThe lecture by Simon Sadler on July 23rd had to be cancelled!
The exhibition "Social Diagrams. Planning Reconsidered" is on view at Künstlerhaus Stuttgart until August 23, 2008.
In der Reihe Visit
Hoelle Hamburg
Filmpraesentation mit Peter Ott
Donnerstag, 10. Juli 2008, 19 Uhr
Vor dem Hamburger Hafen liegt ein von seinen Eignern verlassenes Schiff. Weil sich in der Mannschaft Reste des Marineapparats der Komintern befinden, ruft sie weitere revolutionaere Zellen zu Hilfe. Diese greifen vom Bewusstsein einer Dokumentarfilmerin Besitz, die eigentlich einen Film über den Hafen drehen sollte.
Der Film Hoelle Hamburg (2007, 88 min., R.: Peter Ott und Ted Gaier) beruft sich gleichermaßen auf das Lehrstueck "Die Maßnahme" von Brecht/Eisler/Dudek wie auf den ethnologischen Film "Les Maitres Fous" von Jean Rouch. Der Film handelt vom Leben im Postfordismus und der Art, wie Macht von uns Besitz ergreift.
Synopsis
Im Film "Hoelle Hamburg" wird ein Schiff, das im Hamburger Hafen liegt von seinen Eignern im Stich gelassen, um die Mannschaft, die sich mit dem ihr zugewiesenen Status nicht zufrieden geben will und um eine Dokumentarfilmerin, deren Talent vom Fernsehen wenig, von einem Geheimdienstmitarbeiter dafür aber um so mehr geschaetzt wird.
In der Mannschaft des Schiffes befindet sich die Zelle eines mysterioesen Matrosengeheimkultes, der ein Residuum des Marineapparats der Komintern darstellt. Einige Zellen dieses Apparats haben die Aufloesung der Komintern (1942) überlebt und mit der Zeit die Koerperbilder der Agitproptruppen mit den Codierungstechniken der Nachrichtenapparate vermischt und damit in obsessive Trancetechniken übertragen. Mittels eines Mediums kommunizieren sie mit den Geister-Kadern der Komintern und uebernehmen, von diesen geleitet, die Kontrolle über das Schiff.
Die Dokumentarfilmerin ist eigentlich damit beschaeftigt, für einen Themenabend einen Dokumentarfilm über moderne Regel- und Steuerungstechniken in der Hafenlogistik herzustellen. Als sie im Zuge ihrer Arbeit mit dem "abandoned ship" in Kontakt geraet, wird sie von den Geistern der Matrosen infiziert und nimmt in deren Besessenheitskult eine Funktion ein. So oszilliert sie zwischen ihrer Alltagswelt, in der sie u.a. Interviews im Hamburger Hafen macht und sich wegen ihres Filmes mit ihrem Produzenten herumschlagen muss, und einer fremden, traumhaft-wilden Welt, in der alles, was normal zu sein scheint, von einer anderen Seite dargestellt wird. Das Agitprop ist zurueckgekehrt, und in den Jahren seiner Abwesenheit ist es wild geworden.
Der Geheimdienstmitarbeiter schließlich kriegt ziemlich schnell heraus, dass er nur über die Dokumentarfilmerin an das mysterioese Matrosennetzwerk herankommt, dessen Existenz eine potenzielle Sicherheitslücke in der internationalen Seefahrt darstellt. Zunaechst operiert er geschickt mit seinen Kontakten in der Branche, die der Dokumentarfilmerin in ihrer Karriere weiterhelfen koennten. Als er damit bei ihr an eine Grenze stoeßt, greift er zur Gewalt.
Regie: Peter Ott, Ted Gaier
Kamera: Deborah Schamoni
Szenenbild: Maren Grimm, Oliver Gemballa
Kostuem: Juliane Solmsdorf
Buch: Peter Ott, Peter Purtschert, Ted Gaier
Ausfuehrender Produzent: Jan Peters
Produktion: Abbildungszentrum2 GbR
Darsteller: Martina Schiesser, Ibrahima Sanogo, Bill Parton, Olajide Akinyosoye, Dschingis Bowakow, Andreas Matti, Matthias Breitenbach, Moses Holl u.v.a.m.
Gefoerdert von der Filmfoerderung Hamburg und der Kulturstiftung des Bundes
Mehr zum Film unter: www.hoellehamburg.org
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