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Kunstverein Göttingen e.V.

Gotmarstr. 1
Postfach 25 18
37015 Göttingen
Tel./Fax: 0 55 1 - 44 8 99
Di - Fr 14- 18 Uhr, Sa + So 11 - 17 Uhr
kunstvereingoettingen@epost.de
www.kunstvereingoettingen.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellungen / previous exhibitions

 

Bis 24.02. 2013

Lisa Oppenheim: Everyone's Camera

 

Der Kunstverein Göttingen freut sich, Lisa Oppenheims erste Einzelausstellung in einer deutschen Institution zu präsentieren. Oppenheims Werk spiegelt die fortwährende Erforschung des Mediums Fotografie und seiner Geschichte wider. Die Ausstellung vereint eine Auswahl der jüngsten Fotoarbeiten, in denen Muster, Wiederholungen und die Oberfläche der Fotografie selbst eine zentrale Rolle spielen. Die gezeigten Arbeiten besitzen eine starke atmosphärische Qualität. Die Aufnahmen des Mondes, von Rauchschwaden und bedruckten Stoffen wurden alle ohne Zuhilfenahme einer Kamera produziert. Als Quelle dienten Negative, die aus Internetarchiven und von Flickr stammen, belichtet wurden die Fotos mit traditionellen Dunkelkammer-Techniken oder indem Textilien direkt auf Fotopapier platziert wurden, um Fotogramme zu erstellen. Ungeachtet der Opulenz des geliehenen Bildmaterials, gewinnen weder Romantik noch Nostalgie die Oberhand. Mittels Aneignung, visueller Reduktion und serieller Anordnung begibt sich die Künstlerin in eine subtile Reflexion über Konflikte, die das fotografische Medium bis heute definieren: zwischen dem Original und der Kopie, zwischen Repräsentation und Abstraktion.
Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch.
Lisa Oppenheim wurde 1975 in New York geboren. Sie studierte Film und Video an der Milton Avery Graduate School for the Arts am Bard College und nahm am Whitney Independent Studio Programm teil. Von 2004 bis 2005 war sie Resident an der Rijksakademie in Amsterdam. Ihre Arbeiten wurden vor kurzem im Deutschen Guggenheim Berlin, im 21er Haus ­ Museum für zeitgenössische Kunst in Wien sowie im New Museum of Contemporary Art und dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York gezeigt.

 



03.02. - 30.03. 2013

Movements of Migration

Initiiert von Sabine Hess vom Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen, erforschen im Rahmen der Ausstellung "Movements of Migration" studentische Forschungsprojekte lokale Geschichten der Migration und fordern die Wahrnehmung der Region als kulturell homogen heraus. Durch die Verbindung von kulturwissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Gestaltung sollen neue Wege in der Wissensvermittlung gegangen und die Erkenntnisse des Forschungsprojekts in die Stadtöffentlichkeit zurück gespiegelt werden. Die Arbeiten entstehen in Zusammenarbeit von Studenten mit den Künstler und Künstlerinnen Charalambos Ganitos, Luise Marbach, Britta Wernecke und anderen, die Ausstellungsfläche wird von Ralf Homann und Florian Wüst konzipiert. Die Ausstellung sowie Parcours durch die Stadt bieten neue Perspektiven auf Migration als zeitgenössisches deutsches Phänomen.

 

16.06. - 28.07, 2013

Nina Tobien

Nina Tobien (geb. 1978, Hanau) reiste 2009 als potenziell erste Person in 12 Länder rund um den Globus, um alle 13 echten astronomischen Vollmonde in einem einzigen Jahr zu erleben. Seitdem ist ein umfangreiches Werk rund um ihr Interesse an der Beziehung und dem Antagonismus zwischen Wissenschaft und Magie, wissenschaftlichen Verfahren und Intuition entstanden. Tobiens surrealistisch intonierten Installationen und Collagen bringen Kuriositäten, kulturelle Artefakte und visuelle Fragmente zusammen, die ein weit reichendes und hoch subjektives System des Wissens abbilden.

 

01.09. - 20.10. 2013

Paule Hammer

Paule Hammer (geb. 1975, Leipzig) erkundet in seinen Arbeiten, wie Weltbilder zustande kommen. In seinen Gemälden und Installationen verwebt er persönliche Realitäten und private Philosophien zu dichten, Pop-inspirierten Kompositionen aus Text und Bild. Die Ausstellung vereint zwei aktuelle Serien: "Interview Magazine" basiert auf Dialog-Situationen in seinem Atelier, wo Interviewpartner malerisch porträtiert und zeitgleich interviewt werden. In "World Encyclopedia" sind tagebuchartige Skizzenblätter zu großflächigen Installationen über Hammers innere Überlegungen über Philosophie, Wahrnehmung und Naturgeschichte erweitert worden.

 



27.10. - 23.12. 2013

If Mind Were All There Was

Teilnehmer: Steve Rushton, Lonnie van Brummelen & Siebren de Haan, Toon Koehorst & Jannetje in't Veld, Florian Göttke, Martine van Kampen, Stijn Verhoeff, Wendelien van Oldenborgh, ADA, Anna Okrasko, Katarina Zdjelar und Maartje Fliervoet
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von 12 Künstlern, Designern und Kuratoren, die sich in ihrer künstlerischen Tätigkeit mit dem Recherchieren und Forschen auseinandersetzen. Die untersuchten Themen reichen von politischen Grenzen, über den öffentlichen Stadtraum und Migration bis hin zu interdisziplinären Prozessen. In Zusammenarbeit mit AIR Berlin Alexanderplatz, einem internationalen Artist-in-Residence-Programm initiiert von Aleksander Komarov, Susanne Kriemann und Ilka Tödt, ist die Ausstellung eine Untersuchung von "künstlerischer Forschung" sowohl als Schlagwort als auch als etablierte künstlerische Methodik. In einer Zeit, in welcher dem Sammeln und Verbreiten von Wissen keine Grenzen gesetzt zu sein scheinen, will die Ausstellung "If Mind Were All There Was" künstlerische und Kunst-Vermittelnde Positionen zusammenbringen, welche die Verbindungen zwischen Kunst und wissenschaftlicher Forschung auf besondere Weise aktivieren.

 

 

 

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