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Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg
Tel. 040 - 4281 3427 32; Fax 040 2486 28 34
täglich 10 18 Uhr außer Montag, Donnerstag bis 21 Uhr
service@mkghamburg.de
http://www.mkghamburg.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
15.02. - 25.05. 2008
Königsgräber der Skythen - Im Zeichen des goldenen Greifen
Mit über 6.000 Originalen kommt die weltweit einmalige Ausstellung im Februar nach Hamburg und bietet die letzte Gelegenheit einer authentischen Begegnung mit Zeugnissen des rätselhaften Reitervolks aus der Zeit vom 8. bis 3. Jahrhundert v. Chr. von Sibirien bis zum Schwarzen Meer. Die Präsentation lässt das Ambiente der einzigartigen Landschaft erleben und führt mit den legendären Goldschätzen die außergewöhnlichen kunsthandwerklichen Schöpfungen der Skythen vor Augen. Spektakuläre Funde gab der Dauerfrostboden in den Höhen des Altaigebirges frei, dabei sorgten tätowierte Mumien, hervorragend konservierte Bestandteile der Kleidung, prachtvoll verzierter Pferdeschmuck und andere Gegenstände aus Holz, Textil und Leder für weltweites Aufsehen. Die wichtigsten Stücke sind in der Ausstellung zu sehen. Dazu werden auch die Ergebnisse der modernen Ausgrabungstechnik, der naturwissenschaftlichen und anthropologischen Untersuchungen vorgestellt. Sie ermöglichen es, Erkenntnisse über die Grabarchitektur, die Umweltbedingungen in den Steppenregionen, die Ernährung sowie Verwandtschaftsbeziehungen und Krankheiten der Skythen zu ermitteln und manch geheimnisvolles Phänomen zu erklären. Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten, die je im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gezeigt wurde. Sie wird mit Führungen, Vorträgen, Workshops und exklusiven Veranstaltungen begleitet. Ein vielseitiges Kinderprogramm bietet www.kruemelkultur.de. Der Katalog zu dieser Ausstellung der Superlative kostet 25 Euro. Die Eröffnung ist am 14. Februar 2008 um 18 Uhr
17.04. - 31.08. 2008
Karin Székessy - Photography
Reportagen, Orte und Menschen, Künstlerporträts, Kinder, Hunde, Stillleben, Blumen und Früchte, Landschaften und Akte sind die Genres des fotografischen Schaffens von Karin Székessy. Das Spektrum der gezeigten Fotografien umfasst eigenhändig in der Dunkelkammer abgezogene Vintageprints genauso wie seit dem Jahr 2000 gefertigte Ausdrucke digitaler Bilder. Bestimmend für ihr Werk ist der eine präzise Augenblick des Sehens in der ihr eigenen Wahrnehmung. Ihre Aufnahmen - ob die berühmten Mädchenbilder der 1970er Jahre oder jüngere Blumen- und Landschaftsmotive - sind von höchster Ästhetik, Schönheit und Sinnlichkeit, entbehren aber häufig auch nicht einer gewissen Komik und Heiterkeit. Die Ausstellung im Rahmen der Triennale der Photographie wird am Mittwoch, dem 16. April 2008, um 18 Uhr eröffnet.
27.04. - 29.06. 2008
Maler und Poeten
Künstlerbücher der klassischen Moderne aus der Sammlung Bokelberg
110 Bücher aus der Zeit von 1893 bis 1939, illustriert von den bedeutendsten Künstlern der klassischen Moderne wie Picasso, Kandinsky, Kokoschka, Jean Arp, Max Ernst, Salvador Dali, Alberto Giacometti, Matisse und Miro sind Gegenstand einer Ausstellung im eigens dafür eingerichteten Spiegelsaal. Die Sammlung Bokelberg wird zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt.
Bei den >Livres d, artistes, nicht zu verwechseln mit einem vom Künstler persönlich gestalteten unikaten Buchobjekt, handelt es sich um Vorzugsexemplare von Luxusausgaben mit einer Auflage zwischen 5 und 15 (die handelsübliche Auflage lag zwischen 100 und 2000), die streng limitierte Originalillustrationen wie Radierungen, Farblithografien oder Holzschnitte eingelegt oder eingebunden enthalten. Eine Besonderheit der Ausstellung sind einige Inkunabeln fotografisch illustrierter Bücher. Überwiegend waren diese Künstlerbücher das Ergebnis einer Freundschaft und Zusammenarbeit eines Schriftstellers mit einem Künstler, oft auch mit einem Verleger. Künstlerbücher dieser Art galten als Objekte vollkommener Buchkunst. Auf besonders ausgewählten Büttenpapieren gedruckt setzten sie die Tradition des handwerklichen Buches gegen die Industrialisierung mittels der Rotationspresse fort. Die Preise waren hoch und entsprachen im Vergleich zu heute gerne mehreren durchschnittlichen Monatsgehältern. Eine belegte Summe war 3.000 Francs ein warmes Mittagessen kostete damals ca. 5 Francs (heute haben Künstlerbücher einen Wert zwischen 5.000 und 350.000 Euro). Bestimmt waren diese bibliophilen Meisterwerke für Kunsthändler wie Pierre Colle und Georges Keller oder betuchte Sammler wie den Pariser Couturier Jaques Doucet.
Mit dem Sammeln begann der Fotograf Werner Bokelberg 2000, nachdem er seine photographische Sammlung verkauft hatte. Ihn reizte etwas Neues und die Poesie dieser Bücher erschien ihm als geeignete Herausforderung.
In der Ausstellung wird ein erklärendes Filmessay über die Zeit der 20er und 30er Jahre gezeigt. Es erscheint ein opulenter Katalog in kleiner Auflage mit Abbildungen aller Exponate und einem Beitrag über die Kunstgattung des illustrierten Buches von Prof. Dr. Herbert Molderings. Eröffnet wird am Sonntag, dem 27. April 2008, um 11 Uhr.
18.05. - 17.08. 2008
Antike Stätten II
Aquarelle und Gouachen von Gerhard Ausborn
Aus Anlass seines 75. Geburtstages widmet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg dem Maler und Künstler Gerhard Ausborn eine zweite Sonderschau zu antiken Stätten. In den Räumen der Antikensammlung werden 50 ausgewählte Werke Gerhard Ausborns gezeigt, die zwischen
06.06. - 03.08. 2008
Schuldt: Walls of Time
Mauern in China - In den Farbschichten abgebildeter Wände scheint sich das Erleben von vielen Jahren gleichzeitig zu verbergen und zu offenbaren. Der Künstler Schuldt hat diese Zeugnisse des Werdens und Vergehens in entlegenen Provinzen Chinas gefunden und präsentiert sie in ca. 25 großformatigen Bildern in der Hartog-Galerie. Die Eröffnung ist am Donnerstag, dem 5. Juni, um 18 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen.
11. 07. - 21.09. 2008
Ein Jugendorchester in Palästina
Fotografien von Peter Dammann
Der vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnete Fotograf Peter Dammann begleitet seit April 2004 den von der Barenboim-Said-Stiftung initiierten Aufbau eines palästinensischen Jugendorchesters. Seine Aufnahmen entstehen aus einer großen Nähe und Vertrautheit zu den Musikern und Schülern. Im hautnahen zusammenleben wird er quasi zu einem Teil des Musikerteams. In der Spiegelsaalgalerie sind jetzt ca. 60 von ihm selbst vergrößerte Schwarzweißfotografien zu sehen, die während neun Reisen in den letzten vier Jahren entstanden sind. Zur Ausstellung erscheint sein nunmehr achtes Buch unter dem Titel >Ein palästinensisches Jugendorchester". Seine Arbeit wird durch ein Stipendium der Martha Pulvermacher Stiftung finanziert. Die Ausstellung wird am 10. Juli um 18 Uhr eröffnet. Wir freuen uns auf Sie!
bis 29.06. 2008
Sakura Die Kirschblüte im japanischen Holzschnitt
Die Kirschblüte ist Frühlingsbote und Sinnbild für das melancholische Schönheitsempfinden der Japaner. Sie ist Spiegel einer Ästhetik, die die Vergänglichkeit alles Irdischen und Schönen zum Zentrum hat. Aus der Holzschnittsammlung des Museums wurden repräsentative Werke bekannter Meister vom 17. bis 19. Jahrhundert wie Andô Hiroshige zum Thema Kirschblüte ausgewählt. Sie illustrieren ihre Bedeutung für die japanische Kultur und zeigen die leicht beschwingte wie melancholische Stimmung, die in Japan mit der Kirschblüte verbunden wird.
BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Am 4. Mai gibt es um 18.30 Uhr einen kurzfristig aufgenommenen zusätzlichen Vortrag von Haluk Tarcan: Die Skythen: Eine prototürkische Kultur?
Der Eintritt ist frei. Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.Und am 18. Mai um 12 Uhr berichtet einer der renommiertesten Palöopathologen, Prof. Dr. Dr. Michael Schultz, über "Paläopathologische Untersuchungen an Skeletten und Mumien der Skythenzeit - Funde und Forschungen im Altaj-Gebirge und dem Tal von Aran. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Der Grafiker Günther Stiller aus Hamburg ist für seine hervorragenden Bilder- und Kinderbuchillustrationen bekannt. Aber das ist nur ein Thema seines umfangreichen 'uvres. Zu seinem 81. Geburtstag stellt der Künstler am 26. Juni, 18 Uhr, im Rahmen des Forums Buchkunst sein Werk vor, begleitet durch eine Kabinett-Ausstellung in der Gerd Bucerius Bibliothek vom 5. Juni bis Ende Juli.
Einmal im Monat an einem Donnerstag von 18.30 bis 21.00 Uhr kann immer wieder anders Kunst erlebt und bei Musik und Getränken über Kunst philosophiert werden, man kann sich in Kunst verlieben und neue Leute kennen lernen und danach nie wieder gehen wollen. Ganz gleich ob Student, Auszubildende, Berufseinsteiger oder werdende Mutter, jeder ist willkommen!
Unsere monatliche Veranstaltung für junge Leute "Date the Museum" mit wechselnden Themen und Gästen und mit Musik und Getränken findet immer an einem Donnerstag von 18.30 bis 21 Uhr statt. Dazu gibt es eine eigene Website und einen eigenen Newsletter über www.mkg-hamburg.de
1973 kam Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel als Leiter der Sammlung Antike ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, seit 1988 ist er Direktor des Hauses. Ende Mai verlässt Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel nun das Museum, seine Nachfolgerin wird Prof. Dr. Sabine Schulze, derzeit noch Leiterin der Sammlung des 19. und 20. Jahrhunderts am Städelmuseum Frankfurt, der ältesten bürgerlichen Museumsstiftung Deutschlands.
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