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Museum für Ostasiatische Kunst

Universitätsstr. 100
50674 Köln
Tel. 0221 - 94 05 18-0; Fax 0221 - 40 72 90
Di - So 11 - 17 Uhr, Do 11 - 20 Uhr
e-mail: mok@mok.museenkoeln.de
http://www.museenkoeln.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition

 

17.10. 2009 - 10.01. 2010

Das Herz der Erleuchtung

Buddhistische Kunst aus China 550-600

Die Ausstellung zeigt Tuscheabreibungen von monumentalen Texten, die fromme Buddhisten während der Nördlichen Qi-Dynastie auf Felsen in den Bergen der Provinz Shandong meißelten. Das grandiose Projekt entsprang dem Wunsch, die diesseitige Welt in eine buddhistische Topographie zu verwandeln. Die Ausstellung präsentiert neben den rund 30 Abreibungen auch 20 buddhistische Steinskulpturen derselben Periode. Die meisten Skulpturen aus dem Besitz des Kölner Hauses wurden von dem Museumsgründer Adolf Fischer erworben. Zusammen mit Leihgaben des Museums Rietberg Zürich und privaten Leihgaben geben sie Einblick in eine der großen Blüteperioden buddhistischer Steinskulptur in China.
Die Felseninschriften werden erst seit einigen Jahren erforscht und werfen ein neues Licht auf die buddhistische Skulptur dieser Epoche. Computeranimationen ermöglichen es dem Besucher, in der Ausstellung durch die Berge der Provinz Shandong zu streifen, die Tuscheabreibungen zuzuordnen und die buddhistischen Texte zu lesen. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte Ostasiens der Universität Heidelberg, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und in Kooperation mit dem Amt für Denkmalpflege der Stadt Zoucheng, Provinz Shandong erarbeitet.

 

 

17.10. 2009 - 10.01. 2010

Surimono: die Kunst der Anspielung im japanischen Farbholzdruck


Die Ausstellung präsentiert 120 japanische Farbholzdrucke, die als luxuriöse und besonders kostbare Privateditionen von Dichterzirkeln in Auftrag gegeben wurden. Surimono (wörtlich "gedruckte Dinge") zeichnen sich durch besonders aufwändige Drucktechniken und eine reiche Farbpalette aus. Poeten und Dichterzirkel beauftragten bekannte Holzschnittkünstler, ihre Gedichte bildnerisch zu interpretieren. Aus diesem einfallsreichen Zusammenspiel entstanden Gesamtkunstwerke, die auf oft humoristische Weise zum Rätseln verführen, da Gedicht und Bild einander hintergründig ergänzen. Surimono wurden mit Vorliebe zu Neujahr in kleiner Zahl gedruckt und Freunden als Glückwunschkarten überreicht.
Die Sammlung des Künstlers Marino Lusy (1880-1954) gehört dem Museum für Gestaltung in Zürich und befindet sich seit 2005 als Dauerleihgabe im Museum Rietberg, wo sie durch ein internationales Forscherteam unter Leitung von John Carpenter, Professor an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London intensiv erforscht und aufgearbeitet wurde. Die Sammlung Lusy zählt zu den bedeutendsten Surimono-Sammlungen Europas und zeugt durch ihre hervorragende Qualität und den phantastischen Erhaltungszustand der Blätter von der beeindruckenden Kennerschaft Lusys. Ein Teil der Sammlung wurde erstmals bis 13. April 2009 im Museum Rietberg in einer Sonderausstellung präsentiert. In Köln werden ausnahmslos Blätter gezeigt, die in Zürich noch nicht zu sehen waren

 

 

 

 
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