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singuhr - hörgalerie
Berlin Prenzlauer Berg
Großer Wasserspeicher: Eingang Belforter Straße
Kleiner Wasserspeicher: Eingang Diedenhoferstraße
U Senefelderplatz., M2 Metzer Straße
Öffnungszeiten: jeweils Mi - So 14 - 20 Uhr
Presse: Tel. 030 24 08 47 88, info@bluhmpr.de
www.singuhr.de
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
24.05. -13.07. 2008
Aernoudt Jacobs
Echolocation
Klanginstallation im Großen Wasserspeicher
Vernissage: Fr, 23.05. um 18 Uhr
24.05. - 13.07. 2008
Ulrich Eller
Talking Drums
Klanginstallation im Kleinen Wasserspeicher
Vernissage: Fr, 23.05. um 18 Uhr
24.05. -14.09. 2008
Akio Suzuki
(permanent)
oto-date NA GI SA
Installation im Wasserturmquartier
Vernissage + Performance mit Junko Wada: Sa, 24.05. um 18 Uhr
ohrenstrand.net im Prenzlauer Berg: singuhr -hoergalerie
Studenten der UdK Berlin (Sound Studies), Ltg. Sam Auinger (A)
25.07. -14.09. 2008
Klangraum Großer Speicher
Klanginstallation im Großen Wasserspeicher (Vernissage: Do, 24.07. 2008 um 18 Uhr)
25.07. -14.09. 2008
Michael Moser (A)
Resonant Cuts -Konzert- und Klanginstallation im Kleinen Wasserspeicher
Konzertinstallation mit dem Ensemble Polwechsel: Do, 24.07. 2008 um 19 Uhr
Audiovisuelle Kunst in den unterirdischen Wasserspeichern in Berlin
Die singuhr -hoergalerie geht in ihr zweites Jahr in Berlin Prenzlauer Berg
Seit 2007 sind die beiden historischen Wasserspeicher im Prenzlauer Berg Inspirationsquelle und Spielstätte der singuhr -hoergalerie. Die einmalige Architektur dieses Industriedenkmals aus dem 19. Jahrhundert, seine einzigartige Akustik und seine Lage inmitten des lebendigen Kiezes rund um den Kollwitzplatz sind eine ungewöhnliche und faszinierende Herausforderung für die Arbeit der Galerie.
Die singuhr -hoergalerie ist der zentrale Ort für Klangkunst in Berlin. Das Spektrum reicht von Klangobjekten und kinetischen Skulpturen bis hin zu klingenden Räumen, von audiovisuellen Inszenierungen bis hin zu physikalisch temperierten und bildnerisch gestalteten Räumen. Die überaus gute Resonanz in der Saison 2007 zeigt das Potenzial, das Klangkunst gerade im Hinblick auf die Gewinnung neuer Publikumsschichten für innovative künstlerische Projekte hat.
Das aktuelle Programm in den Monaten Mai bis September setzt auf spannende Kombinationen von renommierten Klangkünstlern und dem künstlerischen Nachwuchs, von installativen und performativen Formen.
Insgesamt vier Klangkünstler wurden eingeladen, neue Arbeiten für die Wasserspeicher zu entwickeln -Orte, die eine ausgeprägt funktionsorientierte Architektur und eine sehr spezielle Akustik aufweisen. Sie sind aus unverputztem Ziegelstein für große Mengen Wasser gebaut, nicht für Auge und Ohr -sie sind unterirdisch, dunkel und labyrinthisch.
Der kleine Wasserspeicher (erbaut 1853-1856) hat ein Fassungsvermögen von 3.000 Kubikmetern. Nach mehreren Umbauphasen ist er heute eine überdachte Halle mit einem durch breite Pfeiler und Rundbögen unterstützten, quasi kathedralem Charakter. Noch ungewöhnlicher ist der Raum des großen Wasserspeichers (1889-1892) mit 7.000 Kubikmetern und einem Durchmesser von 40 Metern. Er besteht aus fünf tonnengewölbten Kreisgängen und verfügt über Nachhallzeiten von bis zu 18 Sekunden, die von überraschenden Echoeffekten flankiert sind.
Ungewohnte Hör- und Sehperspektiven erwarten den Besucher in den Speichern. Inspiriert von den einmaligen architektonischen Bedingungen entwickeln Künstler Situationen, in denen Raumresonanzen, visuelle Gestaltungen und labyrinthische Verwerfungen zu einem unmittelbar sinnlichen Erlebnis werden.
Ab 20 2008 ist die singuhr -hoergalerie Partner im ohrenstrand.net, dem vom Netzwerk Neue Musik der Kulturstiftung des Bundes geförderten Vermittlungsprojekt in Berlin. Im ersten ohrenstrand-Jahr installiert der japanische Künstler Akio Suzuki zur HouseMusik des KNM Berlin im öffentlichen Raum um den Wasserturmplatz mit seinen Hörstellen "oto-date NA GI SA" eine Installation, die auf das Hören alltäglicher Situationen fokussiert ist. Daneben veranstaltet die singuhr -hoergalerie erstmals in ihrem 12jährigen Bestehen dreimal pro Jahr im ohrenstrand auf dem Pfefferberg einen Salon, in dem Künstler, Vermittler und Wissenschaftler mit dem Publikum über Klangräume und Raumklänge diskutieren werden.
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