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Frankfurter KunstvereinMarkt 44
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 - 28 53 30; Fax 069 - 219 314 11
Di - Fr 12-20 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr
Führungen jeweils mittwochs um 18 Uhr und sonntags um 17 Uhr
post@fkv.de
http://www.fkv.de
aktuelle Ausstellung / current exhibition
vorausgegangene Ausstellung / previous exhibition
12.9. - 15.11. 1998
13 Räume für die ZeichnungSchweizer Zeichnung im 20. Jahrhundert
Von Paul Klee bis Martin Disler
Künstlerinnen und Künstler sind:
René Auberjonois, Silvia Bächli, Martin Disler, Hans Emi, Paul Klee, Richard Paul Lohse, Otto Meyer-Amden, Claudia und Julia Müller, Josef Felix Müller, Markus Raetz, Anselm Stalder, Andre Thomkins
In der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts spielt das Medium der Handzeichnung eine wichtige und oft ausschließliche Rolle. Die Entscheidung des Frankfurter Kunstvereins, sich in diesem Jahr mit einer Ausstellung der Schweizer Zeichnung im 20. Jahrhundert bei der Buchmesse, die der Schweiz gewidmet ist, zu beteiligen und dabei exemplarisch 13 Positionen in 13 Räumen vorzustellen, betont daher diese historische Wahrheit. Im Unterschied zu den Ausstellungen der Vergangenheit, die oft eine Vielzahl von Künstlern nur mit wenigen Beispielen vorstellen konnten, verfügt bei diesem Projekt jede/r Künstler/in über einen Raum, und sein Werk wird dadurch sehr viel besser lesbar. Zum einen vermitteln die lebenden Künstler/innen ihre Arbeiten und Werkgruppen selbst, nehmen auf die Auswahl Einfluß, zum anderen werden ganz bestimmte, zusammenhängende Komplexe, etwa im Fall von Alfred Hofkunst, seine großen hyperrealistischen Zeichnungen der Sechziger Jahre, zusammengefaßt. Die Ausstellung konzentriert sich auf bestimmte Werkabschnitte und schafft damit historische und ikonographische Schwerpunkte. Diese Vorgehensweise wird auch im Katalog deutlich, der jeder Künstlerin, jedem Künstler einen Abschnitt und einen Autor widmet, der nicht selten, wie etwa im Falle von Otto Meyer-Amden oder Hans Emi, der auswählende Co-Kurator war. Die Folgen von Zeichnungen reichen von den Arbeiten, die Paul Klee in seinem Todesjahr geschaffen hat, bis hin zu den riesigen Porträtzeichnungen der Schwestern Julia und Claudia Müller. Die Anthologie betont den Reichtum an zeichnerischen Methoden und Strategien in der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts.
Kurator der Ausstellung ist Prof. Peter Weiermair, Leiter des Museums für Moderne und Zeitgenössische Kunst, Rupertinum, in Salzburg. Die Ausstellung wird im Anschluß an Frankfurt am Main im Rupertinum, Salzburg gezeigt (17.12. 1998 - 31.01. 1999).